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Peter Maffay

„Tabaluga und die Zeichen der Zeit“: Tourstart

Hamburg/München - Neun Jahre hat Tabaluga sich in seine Höhle zurückgezogen, jetzt ist der kleine grüne Drache mit seinem „Papa“ Peter Maffay wieder auf Tour durch die Republik – und macht auch in München Halt.

Für die Fans hat sich das Warten gelohnt, sie bekommen eine drachenstarke Show mit abwechslungsreicher Musik, aufwändigen Kostümen und prominenter Besetzung zu sehen. Am Freitag feierte das Musical „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“, die fünfte und voraussichtlich letzte Geschichte um den Liebling aller Kinder, in Hamburg Premiere. Unsere Zeitung sah zu – und war begeistert. Genauso wie zahlreiche Promis, darunter Deutschrocker Udo Lindenberg, Musikproduzent und Kinderliederautor Rolf Zuckowski, Schauspielerin Eva Habermann, Moderatorin Sylvie van der Vaart mit Sohn Damian sowie Musiker und Musikproduzent Leslie Mandoki.

Wer die Geschichte noch nicht kennt – aus Versehen zerstört Tabaluga in seiner Höhle einen Wecker. Ein lauter Knall, Rauch – und die Zeit steht still! Das glaubt zumindest der kleine Drache. Der weise Magier (Rufus Beck) macht Tabaluga jedoch schnell klar, dass eine Uhr, die nicht mehr tickt, noch lange nicht die Zeit anhält. Tabaluga versteht nicht recht, wer oder was die Zeit ist. Also bricht er auf und macht sich auf die Suche nach der Zeit. Er trifft die unterschiedlichsten Figuren (mit unterschiedlichen Erklärungen). Etwa den Löwen, für den Zeit gleich Geld ist: „Von beidem kann man nie genug haben!“ Oder das kleinkriminelle Zebra, das „zwei Jahre bekommen“ hat, weil es beim Pferderennen betrogen hat.

Tabalugas Widersacher, Schneemann Arktos (Heinz Hoenig) lässt nicht lang auf sich warten. Gleich zu Beginn stürmt er mit einer riesigen roten Fliegenklatsche auf die Bühne und erschlägt eine Eintagsfliege. Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Uwe Ochsenknecht als Kameliendame. Er schwingt wie eine Bauchtänzerin die Hüften und erklärt: „Ich bin der schönste Zeitvertreib.“ Sogar Arktos ist hin und weg: „Was für eine heiße Schnecke!“ Was die Zeit wirklich ist, das kann dem kleinen Drachen aber erst sein Erfinder Peter Maffay erklären, der auch einen Großteil der Lieder selbst singt. Eine bunte Mischung quer durch alle Genres. Von Rock über Reggae und Hip Hop bis hin zu Swing ist für jeden Geschmack was dabei.

Vom 16. bis 18. November gastiert „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ für fünf Shows in der Münchner Olympiahalle. Karten gibt’s ab 30 Euro plus Gebühren im Vorverkauf (Telefon 089/54 81 81 81).

Beate Winterer

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