Ende einer Wanderschaft

- Um sie vor einer "ewigen Wanderschaft" zu bewahren, schenkte die in München lebende Gabriele Fernau vor neun Jahren den damaligen Kunstsammlungen zu Weimar mehrere Gemälde aus der Kollektion ihres 1988 verstorbenen Mannes, des Schriftstellers Joachim Fernau. Nun präsentiert die Klassik Stiftung Weimar die Meisterwerke aus dem 14. bis 17. Jahrhundert im Museum des Weimarer Residenzschlosses erstmals öffentlich.

Nach eingehenden Untersuchungen und Restaurierungen ergänzen die in der so genannten "Schwind-Galerie" gezeigten Bilder thematisch und zeitlich die im Schlossmuseum bereits vorhandenen Bestände altdeutscher und niederländischer Malerei. Hervorzuheben sind das Gemälde "Meleager und Atalante" aus der Werkstatt von Jacob Jordaens, das in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstand, ein Christuskopf aus dem Umkreis von Dieric Bouts (Ende 15. Jahrhundert) sowie ein Werk mit einer Blumenkartusche von Daniel Seghers von 1641. Joachim Fernau, 1909 im westpreußischen Bromberg geboren, arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg als Maler und Autor unter anderem in München. Seine in den 50er-Jahren publizierten und teilweise umstrittenen Romane erreichten eine Gesamtauflage von mehr als zwei Millionen Exemplaren.

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