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Konstantin Wecker hat seine erst Symphonie komponiert.

Erste "Orff-Tage" der Bayerischen Philharmonie

München  - Liedermacher Konstantin Wecker will es mit seinem großen Vorbild Carl Orff aufnehmen: In der kommenden Woche starten die ersten “Orff-Tage der Bayerischen Philharmonie“ in München.

Wecker hat dafür seine erste Symphonie komponiert. “Carmina Bavariae“ lautet der Titel in Anlehnung an Orffs Welterfolg “Carmina Burana“. “Ich trage eine Idee, die mein geliebter Meister in die Welt gesetzt hat, weiter“, sagte Wecker am Dienstag in München bei der Vorstellung des Programms für die “Orff-Tage“ (11. bis 13. Mai).

“Wir sind uns inhaltlich sehr nahe“, sagte Wecker. Er habe den in München geborenen Orff, den er in den 1970er Jahren einige Male persönlich getroffen habe, stets “hemmungslos kopiert“.

“Wir wollten das Werk Carl Orffs mit dem eines zeitgenössischen Künstlers verbinden“, sagte der Chef der Bayerischen Philharmonie, Mark Mast. “Ich freue mich, dass wir den Liedermacher als großen symphonischen Komponisten begrüßen dürfen.“

Fünf Werke Weckers sollen für “Carmina Bavariae“ zusammengefügt werden. Mit der Uraufführung im Prinzregententheater und der “Carmina Burana“ im Anschluss werden die “Orff-Tage“ am Dienstag (11. Mai) eröffnet. An den beiden kommenden Tagen führt die Junge Münchner Philharmonie Orffs “Trionfi“ auf - den Zusammenschluss seiner drei großen Werke “Carmina Burana“, “Catulli Carmina“ und “Trionfo di Afrodite“.

Das Orchester und der Chor der Bayerischen Philharmonie werden auch Weckers Premiere begleiten. “Ich werde mich als Sänger da ziemlich raushalten“, kündigte er an. “Mein Ziel war, etwas zu schreiben, das auch ohne mich aufgeführt werden kann. Man wird ja auch nicht jünger.“ Ob die “Orff-Tage“ ein einmaliges Ereignis bleiben oder wiederholt werden sollen, ist noch nicht ganz klar. “Wir haben diese Option. Wir werden darüber entscheiden, wenn wir wissen, wie das Publikum die Idee aufnimmt“, sagte Mast.

dpa

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