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Der Gitarrist Slash spielt heute in München.

Deutschland-Tournee gestartet

Slash: Im Zenithauf dem Zenit

München - Slash in München: Der legendäre Ex-Gitarrist von Guns 'N' Roses hat am Samstag in der bayerischen Landeshauptstadt seine Deutschland-Tournee gestartet.

Braucht die Welt Gitarrengötter? Selbstverständlich. Vor allem solche wie Slash. Zum einen ist er optisch seit gut 25 Jahren ein unverändertes Gesamtkunstwerk aus schwarzer Lockenpracht, Sonnenbrille, Zylinder und Tattoos, zum anderen kann kein anderer 100 Noten pro Sekunde so durchnudeln, dass es nicht zur selbstgefälligen Akrobatik wird. Die Fans im ausverkauften Zenith nahmen Slash mit offenen Armen auf, und der plus seine hart arbeitende Band gaben das mit einem feurigen Konzert zurück.

Der Ex-Guns-N’Roses-Gitarrero hat mittlerweile Myles Kennedy als Sänger engagiert – passt perfekt zu dem saftigen 70er-Hardrock, den Slash derzeit favorisiert. Das hat viel Dampf und melodische Qualität. Meister Slash hält sich in der ersten Hälfte des gut 90-minutigen Konzerts eher zurück und ist einfach nur Teil seiner Band. Die brilliert etwa mit einer mitreißenden Version von Night Train. Das letzte Drittel wird dann zur Slash-Show. Er stellt die Gibson senkrecht, und dann kommt das erste Solo – 13:43 Minuten. Später wird’s dann noch besser, als er zur Doppelhals-Gitarre greift. Das sind magische Klänge, schneidend und weich. Spätestens jetzt tobt das Zenith, und das steigert sich noch, als Sweet Child O’ Mine und als Zugabe Paradise City den Laden endgültig anzünden.

Slash-Homepage

lux

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