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Alec Völkel (l) und Sascha Vollmer von The BossHoss (Archivfoto)

Die Konzertkritik

Feinripp-Jeans: The BossHoss im Zenith

München - The BossHoss wollen weg vom Image der Spaß-Combo – was man im fast ausverkauften Zenith gut nachprüfen konnte: die Konzertkritik.

Auch wenn die Laune im Publikum mehr als prächtig ist, präsentieren sich die Berliner mittlerweile nicht mehr nur als Anheizer. Sie bieten vielmehr ein professionelles Programm, mit dem es gelingt, den Country-Wurzeln treu zu bleiben und sich dennoch weiter zu entwickeln.

The BossHoss spielt fast nur noch Eigenkompositionen, die bestens ankommen – obwohl die Band gegen den unterirdischen Sound im tristen Klangfriedhof Zenith anspielen muss. Aber God Loves Cowboys, deswegen wird alles gut, und die Stimmung ist gleichbleibend auf Feier-Level. Die Western-Feel-Good-Welle ist ganz offenkundig noch nicht zu Tode geritten. Und wenn die Band weiterhin so gewissenhaft an sich arbeitet und makelloses Entertainment abliefert, könnte sie zum festen Inventar der Musikszene werden. In der Feinripp-Jeans-Tattoo-Nische, als Marke. Nicht das Schlechteste.

Zoran Gojic

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