Festival Maerzmusik eröffnet mit Hommage an Klaus Nomi

Berlin - Das Berliner Festival Maerzmusik (7. bis 16. März) eröffnet mit einer Hommage an den Countertenor Klaus Nomi. Das Stück von Olga Neuwirth verfolgt den Weg des Musikers über Berlin nach New York, wie die Berliner Festspiele am Montag ankündigten.

Nomi (1944- 1983) galt als Kultfigur der New-Wave-Musikszene, er starb an Aids. Auf dem Programm des Festivals für aktuelle Musik stehen 30 Projekte. Das Motto lautet diesmal "Orte - Plätze - Wüsten - Wanderungen". Zentrale Spielstätte ist das Haus der Berliner Festspiele.

Ein regionaler Schwerpunkt ist Musik aus Spanien, Portugal und Mexiko ­ "aber auch rostige Zäune im öden australischen Outback, New Yorks kochender Untergrund um 1980, das Paris der 20er Jahre und weite Wege durch Wüstenlandschaften spielen eine musikalische Rolle", heißt es. Geboten werden Uraufführungen und Neuproduktionen, Orchester- und Kammermusik, experimentelles Musiktheater, multimediale Darbietungen und digitale Arbeiten. Der Vorverkauf beginnt am 21. Januar.

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