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Ermittlungen im Schweinestall: Polizeiobermeisterin Gisela Wegmeyer (Johanna Bittenbinder) und Kriminalhauptkommissar Florian Lederer (Florian Karlheim).

28. Filmfest München

(Sau-)spannende TV-Produktionen

München - Das Münchner Filmfest, das am 25. Juni 2010 startet, zeigt auch 18 neue deutsche TV-Produktionen. Eine von ihnen bekommt den begehrten Bernd-Burgemeister-Preis.

Die heißesten Anwärter: Von Mieke Meimbresse Diese Ermittlungen gehen an die Geruchsnerven. In Niedernussdorf in Niederbayern gab es noch nie einen Mord. Dann taucht der abgetrennte Finger eines Mannes auf. Der ambitionierte junge Hauptkommissar Florian Lederer geht davon aus, dass ein Mann an Schweine verfüttert wurde. Der Krimi „Sau Nummer Vier“ von Max Färberböck wird am 29. Juni um 17 Uhr im CinemaxX 2 gezeigt.

Im kinoreifen Bundeswehrdrama „Kongo“ von Peter Keglevic steht eine junge Ermittlerin bei den Feldjägern im Mittelpunkt, die zu einem Auslandseinsatz in den Ostkongo geschickt wird. Sie soll den vermeintlichen Selbstmord eines Kameraden im Feldlager bei Bukavu klären, stößt aber bald auf Unstimmigkeiten. Zu sehen am 28. Juni um 17 Uhr im Carl-Orff-Saal im Gasteig. Einen Wirtschafts-Thriller hat Elmar Fischer inszeniert mit Ronald Zehrfeld und Ina Weisse in den Hauptrollen. Vorarbeiter Frank Sperber legt sich in „Im Dschungel“ mit den führenden Funktionären seiner Gewerkschaft an, um das Beste für sein Werk und seine Kollegen herauszuholen.

Sperber ist ein Kämpfer – auch wenn es um sein privates Glück geht (30. Juni, 17 Uhr, Carl-Orff-Saal im Gasteig). Ein brisantes Thema greift der BR-Tatort „Nie wieder frei sein“ mit Leitmayr und Batic auf. Ein wegen Mordes und Vergewaltigung angeklagter Mann wird freigesprochen. Die Kommissare hatten ihn zuvor dingfest gemacht und stehen jetzt wieder am Anfang der Ermittlungskette, die den Täter endgültig festsetzen soll (26. Juni, 19.30 Uhr, CinemaxX 2).

Zum ersten Mal in einem BR-Tatort wird Anna Maria Sturm spielen. Bekannt wurde sie durch die Rosenmüller-Filme „Beste Zeit“ und „Beste Gegend“. Insgesamt gehen 18 Produktionen in der Reihe „Deutsche Fernsehfilme“ für den Bernd-Burgemeister-Preis ins Rennen. Die von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten, kurz VFF, gestiftete Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert.

Der Preis hieß vormals „VFF TV Movie Award“ und wurde 2009 zu Ehren des verstorbenen Filmproduzenten Bernd Burgemeister umbenannt. Vorjahressieger war der Film „Der Verlorene Sohn“ (Produzent: Oliver Berben, Regie: Nina Grosse).

Infos und Tickets unter

www.filmfest-muenchen.de

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