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Die neue Leiterin des Filmfestes München, Diana Iljine

Filmfest: Diana Iljine ist die neue Chefin

München - Sie ist international gut vernetzt und kennt sich in der Branche aus: Diana Iljine ist die neue Chefin des Münchner Filmfests. Für das Festival möchte sie mehr Glamour und junges Publikum.

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Diana Iljine - eine gute Entscheidung

Diana Iljine ist von August an die neue Chefin des Münchner Filmfests. Die 46-Jährige wurde am Mittwoch in München vom Aufsichtsrat gewählt, zuvor hatte sie sich bereits vor der Gesellschafterversammlung gegen acht zum Teil hochkarätige Kandidaten durchgesetzt. Sie tritt damit die Nachfolge von Andreas Ströhl an, der sich im achten Jahr von seinem Posten verabschiedet. Illjine ist gebürtige Frankfurterin, hat in München Kommunikationswissenschaften studiert und bislang als Filmeinkäuferin und -produzentin gearbeitet.

Händeschütteln im Münchner Rathaus

Die neue Chefin des Münchner Filmfestes

Als künftige Schwerpunkte nannte Iljine vor allem zwei Dinge: “Ich möchte das internationale Renommee des Filmfests ausbauen sowie das junge Publikum noch stärker für das Festival begeistern.“ Durch ihre guten Kontakte will sie mehr internationale Stars sowie mehr Premieren nach München holen und so den Glamour-Faktor erhöhen. Bevor sie jedoch mit Veränderungen anfange, müsse sie erst einmal die Arbeit des Teams kennenlernen.

Jubiläumsfilmfest 2012

Beim kommenden Filmfest vom 24. Juni bis zum 2. Juli wird Iljine noch als Zuschauerin dabei sein, das Jubiläumsfilmfest zum 30. Bestehen im kommenden Jahr liegt dann in ihren Händen. “Eine große Herausforderung in einer Zeit, in der das Geld knapper wird.“ Bis zum nächsten Mal soll das allerdings noch keine so große Sorge sein. “Die Gesellschafter haben mir zugesichert, dass der Etat bis dahin gleich bleibt.“

Vorgänger Ströhl geht ans Goethe-Institut

Vorgänger Ströhl hatte die Gesellschafter Anfang des Jahres um seine Entlassung und die vorzeitige Auflösung seines Vertrages nach dem Filmfest in diesem Sommer gebeten. Er wechselt an das Goethe-Institut, wo er die Abteilung Kultur und Information leiten soll. Obwohl er seine Aufgabe beim Filmfest für eine der schönsten im Kultur-Bereich hält, wollte Ströhl Platz machen. “Ein Festival braucht immer wieder frischen Input. Meine Ideen für das Filmfest habe ich nun weitgehend umgesetzt. Ich denke nicht, dass es gut wäre, in einer solchen Situation in alle Ewigkeit weiterzumachen.“

dpa

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