Die Frankfurter Buchmesse: Wurzeln im 15. Jahrhundert

- Die Frankfurter Buchmesse, größter Treffpunkt der internationalen Buchwelt, geht von ihren Ursprüngen bis in das späte Mittelalter zurück. Kurz nach Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern im 15. Jahrhundert entwickelte sich Frankfurt zum bedeutendsten Buchplatz Mitteleuropas.

<P>Frankfurt/Main - Damit ist die Frankfurter Buchmesse nach Veranstalterangaben nicht nur die größte, sondern auch die älteste Buchmesse der Welt.</P><P><BR>In den Wirren des 30-jährigen Krieges blieben zunächst die ausländischen und später auch die deutschen Buchhändler der Messe fern. Sie fanden in Leipzig ein neues Zentrum. Mitte des 18. Jahrhunderts ging die Tradition der Frankfurter Buchmesse nach 300 Jahren vorerst zu Ende. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg besannen sich die Verleger und Buchhändler wieder auf die Geburtsstadt Goethes, als die deutsche Teilung eine Fortsetzung der Leipziger Messetradition unmöglich machte. Die erste Nachkriegs-Buchmesse wurde im September 1949 in der Frankfurter Paulskirche veranstaltet.</P><P><BR>Heute ist Frankfurt Sitz von knapp 30 Verlagen, darunter sind klangvolle Namen wie Suhrkamp und S. Fischer. Größte deutsche Verlagsstadt ist allerdings München. In Frankfurt ist auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu Hause, der während der Buchmesse traditionell seinen Friedenspreis verleiht.</P>

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