+
Michael Lerchenberg.

Akademie der Schönen Künste

Friedrich-Baur-Preis für Michael Lerchenberg

Wunsiedel - Michael Lerchenberg, Schauspieler, Regisseur und Intendant der Wunsiedler Luisenburg-Festspiele, wird mit dem diesjährigen Friedrich-Baur-Preis ausgezeichnet.

Dies hat die Bayerische Akademie der Schönen Künste am Freitag in München mitgeteilt. Die Akademie und die Friedrich-Baur-Stiftung vergeben den mit 15.000 Euro dotierten Preis. Mit ihm werden Künstler oder Institutionen aus dem nordbayerischen Raum ausgezeichnet.

Die Jury, bestehend aus dem Direktorium der Akademie, sprach dem 1953 geborenen Künstler den Preis zu, weil er „als Intendant der Luisenburg-Festspiele, dieser traditionsreichen ältesten deutschsprachigen Open Air Bühne, mit einem abwechslungsreichen Programm zu immer neuen Besucherrekorden“ verholfen habe. „Mit seinen konsequenten und erfolgreichen Bemühungen ist es ihm außerdem gelungen, die Luisenburg-Festspiele als erste Adresse für anspruchsvolles, gut gemachtes Volkstheater zu etablieren“, befand die Jury weiter. Die Preisverleihung ist am 15. Juni im Rahmen des Theaterfestes der Luisenburg-Festspiele vorgesehen.

Lerchenberg verlässt die Wunsiedler Festspiele in diesem Herbst und geht damit früher als zunächst geplant. Seinen vorzeitigen Weggang begründete er mit fehlendem Rückhalt in der Lokalpolitik. Birgit Simmler (44) wird seine Nachfolgerin, derzeitig ist sie Intendantin der Schlossfestspiele im hessischen Biedenkopf.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Mut-Lacher
Mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ gelang Philippe de Chauveron ein Riesenerfolg. Nun setzt de Chauveron einen drauf: In „Hereinspaziert!“ übernimmt Christian …
Der Mut-Lacher
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Sting hat in seinem Musikerleben Songs geschrieben, die heute noch so gut funktionieren wie 1983 oder 1995. Davon macht er in der Olympiahalle Gebrauch - und seine Fans …
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Im Lenbachhaus geht der Punk ab
Das Münchner Lenbachhaus zeigt in der Ausstellung „Normalzustand“ deutsche Undergroundfilme, die zwischen 1979 und den frühen Neunzigerjahren entstanden sind. 
Im Lenbachhaus geht der Punk ab
Zurück in die Zukunft
Berlin. Harrison Ford und Ryan Gosling stellen in Berlin Szenen ihres neuen Kinofilms „Blade Runner 2049“ vor.
Zurück in die Zukunft

Kommentare