Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU

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Fröhliches Musikfest

- Die Eröffnung des Mozartjahres 2006 ist zum Jahreswechsel zu einem musikalischen Wettlauf zwischen Berlin und Wien geworden. Die Berliner Philharmoniker stellten den großen Komponisten zur 250. Wiederkehr seines Geburtstags am 27. Januar ganz in den Mittelpunkt ihres traditionellen Silvesterkonzerts. Mit Ouvertüre und Finale von "Figaros Hochzeit" nahmen sie unter ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle vorweg, was ihre Wiener Kollegen und Konkurrenten am Neujahrstag im festlich geschmückten Goldenen Saal des Wiener Musikvereins auf ihre Weise nachholten.

Unter der Stabführung von Mariss Jansons, dem Chef der Münchner BR-Symphoniker, interpretierten sie die "Figaro"-Ouvertüre auf ihrem in 60 Ländern auf fünf Kontinenten ausgestrahlten Neujahrskonzert. Eine Ehrerbietung an das Genie Mozarts, die vom Wiener Publikum nicht weniger bejubelt wurde als etwa die Walzer und Polkas der Strauß-Dynastie. Das ZDF übertrug beide Konzerte wieder live.

Während die Berliner und Simon Rattle ihr Konzert ganz dem Salzburger Komponisten widmeten, beließen es die Wiener bei der "Figaro"-Ouvertüre und dem Mozart-Potpourri "Die Mozartisten" von Joseph Lanner. Das traditionsreiche Neujahrskonzert, das am 9. Januar bereits auf CD erhältlich sein wird, soll nun mal ein fröhliches Musikfest bleiben, bei dem Wiener Walzer und Polkas weltweit für gute Neujahrslaune sorgen. Die zwei Ballett-Einlagen des Konzerts schuf in diesem Jahr der Hamburger Ballettchef John Neumeier.

Prominentester Gast des Neujahrskonzerts in diesem Jahr war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Jansons hatte sein gelungenes Debüt beim Neujahrskonzert fast ausschließlich der Strauß-Familie gewidmet. Im Mittelpunkt des Berliner Silvesterkonzerts standen "Figaros Hochzeit" und die "Prager" Symphonie.

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