"Früchte des Zorns": Rechte für Steinbeck-Bücher zurück an Verlag

New York - Die Rechte an einigen Schlüsselwerken von John Steinbeck sind auch 40 Jahre nach dem Tod des Autors noch umstritten. Ein Berufungsgericht in New York sprach jetzt den Erben von Steinbecks zweiter Frau und dem Penguin Verlag die Veröffentlichungsrechte wieder zu.

Das berichtet die Internetseite law.com am Donnerstag. Steinbecks Sohn Thomas und eine Enkeltochter büßten damit ihren Sieg aus der ersten Instanz ein. Zu den insgesamt zehn umstrittenen Büchern gehören auch die Werke "Früchte des Zorns" (1939), "Von Menschen und Mäusen" (1937) und "Tortilla Flat" (1935).

Steinbeck hatte die Buchrechte bei seinem Tod 1968 seiner zweiten Frau Elaine vermacht; seine beiden Söhne aus der ersten Ehe erhielten jeweils 50 000 Dollar (heute 33 000 Euro). Als die Witwe starb, gab sie das Copyright an ihre Kinder aus einer früheren Beziehung weiter und schloss Steinbecks Söhne aus. Der noch lebende Sohn Thomas und die Tochter des gestorbenen Sohnes John fochten diese Regelung 2004 an und bekamen zunächst Recht. Nach der Berufungsentscheidung muss das Urteil jetzt korrigiert werden.

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