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Eine Karte – viele Museen: Das Franz Marc Museum in Kochel, das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried (Bild), das Schlossmuseum Murnau und das Stadtmuseum Penzberg.

„MuSeenlandschaft Expressionismus“

„Fünf Perlen im Rosenkranz“

München, Murnau, Kochel, Penzberg, Bernried: Die „MuSeenlandschaft Expressionismus“ vertieft ihren Verbund.

Das Blaue Jahr 2011 ist längst vorbei, die Zusammenarbeit von fünf Museen im Voralpenraum, deren Schwerpunkt in der expressionistischen Kunst des „Blauen Reiters“, der „Brücke“ und deren Zeitgenossen liegt, dafür umso intensiver. Als Einheit präsentierten sich das Lenbachhaus in München, das Franz Marc Museum in Kochel am See, das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried, das Schlossmuseum Murnau und das Stadtmuseum Penzberg gestern bei einer Pressekonferenz. Eine Kooperation gibt es schon seit mehreren Jahren, jetzt tritt der Verbund „MuSeenlandschaft Expressionismus“ verstärkt gemeinsam auf – ein thematischer Zusammenschluss in einer Region, den es „so noch nie gegeben“ habe, wie Michael Henker, Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, sagte. Eine gemeinsame Broschüre informiert beispielsweise über Ausstellung, Öffnungszeiten und Adresse der einzelnen Museen; bei diesen gibt es das Hefterl sowie beim Infopoint Museen & Schlösser, Alter Hof 1 in München. Zudem enthält es Ausflugstipps und Hotelanzeigen, denn nicht nur die Ausstellungsstätten sind Teil des Verbunds. Auch die Tourismusverbände der Regionen sitzen mit im Boot.

So können sich Kunstinteressierte mit dem kleinen Katalog auf „MuSeenTour“ auf den Spuren des „Blauen Reiters“ begeben. Durch das Bayerische Alpenvorland geht es nach Bernried am Starnberger See, Penzberg nahe den Osterseen, Kochel am See und Murnau am Staffelsee.

Eine gemeinsame „MuSeenKarte“, die die Partnermuseen 2012 erstmals herausgeben, verspricht zudem einen Vorteil. Im ersten Kunsthaus zahlt man damit regulär, die weiteren Museen besucht man mit Ermäßigung. Ausnahme ist das Lenbachhaus, da es erst im kommenden Mai wiedereröffnet wird. Die „MuSeenKarte“ gibt es bei den beteiligten Institutionen und ausgewählten Hotels.

„Da uns aber nicht nur die Hochkultur erhebt“, wie Henker meinte, gibt es auch den Vorschlag einer 93 Kilometer langen Radtour, bei der man an den vier Museen vorbei kommt. Selbstverständlich könne man sich dafür mehr als einen Tag Zeit nehmen. „Eine Museenlandschaft wie unsere gibt es nur in Bayern“, sagte Michael Henker. Dabei seien die Museen des Verbunds die „fünf Perlen im Rosenkranz“.

Andrea Steiler

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.museenlandschaft-expressionismus.de

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