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Rea Garvey ist Juror bei "The Voice of Germany"

So gut war der "Voice of Germany"-Juror

Rea Garvey im Zenith: Die Konzert-Kritik

München - Weil bei "The Voice of Germany" die Juroren die einzigen echten Stars sind, erlebt Rea Garvey derzeit ein ungeahntes Karrierehoch. Die Konzert-Kritik zum Auftritt im Zenith:

Großer Andrang bei "The Voice of Freimann"! Ursprünglich sollte der Schwarzwald-Ire Rea Garvey im kuscheligen Münchner Kesselhaus auftreten. Aber weil bei The Voice of Germany die Juroren die einzigen echten Stars sind, erlebt der ehemalige Reamonn-Sänger ein ungeahntes Karrierehoch. Die Karten waren so schnell ausverkauft, dass er nebenan ins Zenith umziehen musste und durfte. 5000 waren da und erlebten einen sympathischen Garvey mit sympathischem Radio-Pop. „Unfuckingfassbar“ gut (Reas berühmteste Wortschöpfung als Voice-Juror) war’s nicht, aber unterhaltsam.

Clever reitet der 39-Jährige derzeit auf der Voice-Erfolgswelle. Vor seinem Auftritt durfte der aktuelle Sieger Nick Howard (der eine oder andere mag sich an ihn erinnern) auf der Akustischen mitten im Publikum ein paar Songs im Lagerfeuer-Sound klampfen. Dass es bei dem braven Buben nie zur großen Karriere reichen wird, wurde schnell klar – selbst die Garvey-Fans waren überschaubar enthusiastisch. Da ist der Meister selbst schon ein anderes Kaliber. Mit großen Gesten, die Hände und die Hymnen zum Himmel, steigt Rea auf die Bühne – und ist mutig genug, gleich mit seinem aktuellen Hit Wild Love loszulegen, ein schlaues Stück Radiopop mit treibendem Ohrwurm-Refrain. Genug ordentliche Songs bleiben dennoch übrig, auch wenn sich Garvey von den alten Reamonn-Krachern weitgehend emanzipiert hat. Ein wenig elektronischer und rockiger als früher kommen die Songs daher – nicht der ganz große Stadion-Rock, aber Stadionröckchen allemal.

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Ein freundlicher Plauderer ist Rea auch live, wenn er im ulkigen Garvey-Deutsch versichert: „Ich komm nicht mit leeren Handen, ich wollte ein bisschen neue Music mitbringen.“ Hat er dann auch, unter anderem mit Stefanie Heinzmann, die zu Michaels Bublés Feeling Good als Duettpartnerin auf die Bühne kommt. Das passte – denn ein gutes Gefühl zu verbreiten, gute Laune, das schafft Rea Garvey perfekt.

Jörg Heinrich

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