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Die Jungfrau wird vom Zauber-Trio „Magic Unlimited“ schweben gelassen.

Zu Gast bei „Magic! Zauber der Illusion“ im Prinze

München - So ein Magier kann nicht hexen. Da will erst mal einige Arbeit investiert werden, bis sich der „Zauber der Illusion“ einstellt.

„Die kriegen heute Kilometergeld“, meint die Pförtnerin des Prinzregententheaters angesichts all des Rennens hinter den Kulissen. Es ist rund vier Stunden vor der ersten Vorstellung von „Magic!“. Und was als Generalprobe angekündigt war, zeigt, dass man so eine Show eben nicht aus dem Hut zaubert. Regisseur Stefan Warmuth hat noch das ein oder andere Problem zu lösen.

Weitere Vorstellungen am 31. 12., 15 und 18 Uhr; 1. Januar 19.30 Uhr, 2.-4. Januar jeweils 15.30 und 19.30 Uhr. Telefon: 089/ 93 60 93.

Schließlich soll es mehr werden als eine Nummernrevue – der Zauberkomödiant Ed Alonzo (der bereits Britney Spears und Michael Jackson in Sachen Simsalabim sekundierte) webt als verbindendes Element eine Dramaturgie. Dazu aber muss mit großem technischen Aufwand Bühne, Licht, Musik, Pyrotechnik koordiniert werden. Der geladenen Presse kann aufgrund des Zeitdrucks dann auch nur ein an keinem roten Faden hängendes Häppchen präsentiert werden. Das freilich ist eindrucksvoll: „Achtung, jetzt kommt ein Karton“, denkt man zu Beginn des Auftritts von „Magic Unlimited“. Und staunt dann nicht schlecht, wenn die Pappkiste (samt beinhalteter Assistentin) zu schweben beginnt, ohne dass irgendeine der sattsam bekannten Methoden als Ursache erkennbar wäre. „Wir wollen die ganze Bandbreite der Zauberei zeigen“, sagt Veranstalter Andreas Schessl – von der Las Vegas-Glitzer-Nummer über die intimere Handarbeit bis zur schrägen Comedy. Aus Frankreich, USA, Niederlande und Belgien kommen die Künstler.

Der einzige deutsche Star allerdings nimmt die Probenhektik ziemlich gelassen: Michelle aus dem Ostalbkreis – die sich höchstens daran stören dürfte, dass das Auto, in dem sie über die Bühne braust, kein 2CV ist. Michelle ist eine Ente. Und vermutlich nicht das einzige Ass, das „Magic!“ noch im Ärmel hat...

Thomas Willmann

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