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Mariss Jansons und sein BR-Symphonieorchester sind am 16. Januar im Herkulessaal mit Prokofjew und Tschaikowsky zu erleben.

AKTION MIT DEM BR-SYMPHONIEORCHESTER

Das Merkur-Konzertabo für unsere Leser

  • Markus Thiel
    VonMarkus Thiel
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Jansons, Muti, Rattle, Welser-Möst: Das Merkur-Konzertabo in Zusammenarbeit mit dem BR-Symphonieorchester bietet eine Saison der Superlative.

München - Vielleicht ist es gefährlich, eine solche Serie zu präsentieren. Denn: Wie will man diese Star-Parade noch steigern? Seit elf Jahren bietet unsere Zeitung zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein Konzert-Abonnement an. In der neuen Runde kommt es zur Saison der Superlative, der Vorverkauf beginnt an diesem Samstag (siehe unten).

Wir starten am Freitag, 18. Oktober 2019, im Herkulessaal. Riccardo Muti dirigiert dort ein reines Franz-Schubert-Programm. Gespielt wird die „Ouvertüre im italienischen Stil“, die h-Moll-Symphonie (besser bekannt unter dem Namen „Unvollendete“) und die große Es-Dur-Messe. Es singt der Chor des Bayerischen Rundfunks, die Solisten sind Ilse Eerens, Henriette Gödde, Nicholas Phan, Maciej Kwaśnikowski und Gianlucca Buratto.

Chefdirigent Mariss Jansons steht am Donnerstag, 16. Januar 2020, am Pult, ebenfalls im Herkulessaal. Er widmet sich einem seiner Lieblingskomponisten und führt die vierte Symphonie von Peter Tschaikowsky auf. Ein besonderes Verhältnis verbindet Jansons mit diesem Meister. In den Achtzigerjahren, da war er noch Chef beim Oslo Philharmonic Orchestra, begründete auch die Gesamtaufnahme aller Tschaikowsky-Symphonien seinen Weltruhm. Vor der Pause ist das zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew zu erleben, es spielt einer der großen Pianisten unserer Zeit: Igor Levit.

Nur zwei Wochen später folgt bereits das dritte Konzert. Sir Simon Rattle dirigiert am Freitag, 31. Januar 2020, im Herkulessaal. Es ist eine spezielle, beziehungsreiche Mixtur, die sich der Musikdirektor des London Symphony Orchestra und frühere Chef der Berliner Philharmoniker ausgesucht hat: Robert Schumanns Ouvertüre zu „Genoveva“, die Liebesszene aus „Roméo et Juliette“ von Hector Berlioz, eine Suite aus der Oper „Les Boréades“ von Jean-Philippe Rameau und das zweite Hornkonzert von Richard Strauss. Solist bei Letzterem ist Eric Terwilliger. Zugleich ist dies das Abschiedsprogramm und -geschenk für den langjährigen Hornisten des BR-Symphonieorchesters.

Ein wenig warten muss man dann auf das Saisonfinale, doch das hat es in sich. Erstmals ist Klassik am Odeonsplatz Teil unseres Abos. Am Freitag, 10. Juli 2020, ist in Münchens schönstem „Konzertsaal“ ein Programm ausschließlich mit Werken von Ludwig van Beethoven zu erleben. Grund ist der 250. Geburtstag des Komponisten, der 2020 weltweit gefeiert wird. Das Ensemble hat zu diesem Anlass Franz Welser-Möst engagiert, Chef des Cleveland Orchestra, früherer Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper und dem Münchner Ensemble schon lange als Gast verbunden. Der Österreicher dirigiert die dritte „Leonoren-Ouvertüre“, die siebte Symphonie und als Besonderheit die selten aufgeführte „Chorfantasie“. Solist ist hier wieder Igor Levit, es singt der Chor des Bayerischen Rundfunks.

Die Abwicklung des Konzert-Abos übernimmt wie immer das Abonnementbüro des Bayerischen Rundfunks. Traditionell bieten wir (bis auf den Odeonsplatz-Abend) auch halbstündige Konzerteinführungen an. Die Gäste kommen dabei nicht unbedingt aus der Musikszene. Ziel bleibt es, die Programme einmal aus ungewohnter Perspektive zu beleuchten. Alle Eintrittskarten sind übertragbar. Wichtig zu wissen: Das Abonnement verlängert sich nicht automatisch. Der Aufruf für die Spielzeit 2020/2021 erfolgt dann im Sommer 2020.

Und so kommen Sie an die Karten:
Telefonisch bestellen können sie am 6. Juli, 10 bis 14 Uhr, beim Abo-Büro des Bayerischen Rundfunks unter der Nummer 0800/5900-595; Bestellungen per Mail sind möglich unter serviceabo@br-ticket.de, per Fax unter 089/5900-184 23 26. Ab 8. Juli ist das Büro werktags außer samstags von 9 bis 14 Uhr besetzt. Das Abo für die vier Konzerte kostet in der ersten Kategorie 296 Euro, in der zweiten 252, in der dritten 212, in der vierten 176, in der fünften 130 und in der sechsten 82 Euro.

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