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Semino Rossi

Semino Rossi: "Der Glucklichmacher"

München - Herr Rossi bringt das Gluck. Der austro-argentinische Schlagersänger Semino Rossi ließ Amors Pfeile durch die Olympiahalle pfeifen.

Und es waren mehr Pfeile als in jedem Indianerfilm. Mit romantischen Liedern über „Sännsuckt und Gluck“ becircte der Juan Hinterseer aus der Pampa seine Fans. Und dank seines amüsanten und leicht linkischen Charmes erlebten auch diejenigen unter den 3500 Zuschauern einen netten Abend, die nicht ultimativ Rossis Kommando „Komm und küss mich, Corazon!“ Folge leisten wollten. „Am 8. Tag schuf Gott die Musik“, teilte der Hallensprecher vor dem Konzert mit – und am 9. Tag schnitt er Semino Rossi aus der Rippe von Julio Iglesias? Nein, gottlob nicht.

Das rosenrote Liedgut erinnert zwar an den spanischen Großerotiker – der 47-Jährige ist mit seiner Mecki-Frisur aber eher der Latin Lover von nebenan, dem man notfalls auch den Winterreifenwechsel anvertrauen würde. Genau deshalb schleppen ihm die Damen auch Wagenladungen von Schokolade auf die Bühne, für die er sich artig mit „Ah, 70 Prozent Kakao!“ bedankt. Seminos Musik „isse mitte viele Liebe gemackt“ und enthält 100 Prozent Kuscheln – doch schmissige Latinkost von Tango bis Mariachi sorgt für wohltuende Abwechslung. Der Glucklichmacher bleibt seinen Verehrern nichts schuldig – außer den versprochenen 3500 argentinischen Steaks, die er daheim in Rosario vergessen hat.

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