Grammy-Verleihung findet trotz Autorenstreiks statt

Los Angeles - Gute Nachrichten für Grammy-Fans: Die Verleihung der begehrten Musikpreise am 10. Februar in Los Angeles wird trotz des Autorenstreiks in Hollywood stattfinden.

Der Verband der Drehbuchschreiber gab am Dienstag bekannt, dass bei der Preisvergabe keine Streikposten aufgestellt würden, berichtete die "Los Angeles Times". Ein Boykott der Grammy Awards hätte viele Stars davon abhalten können, an der Show teilzunehmen. Beyoncé und die Foo Fighters hatten ihren Auftritt ungeachtet des Streiks schon vorab bestätigt.

Die Organisation der US-Plattenindustrie, die den Preis zum 50. Mal vergibt, zeigte sich "erfreut" über die Entscheidung des Autorenverbandes (WGA), die Show von dem laufenden Streik auszunehmen. Am Dienstag gab es aber noch kein grünes Licht der WGA-Gewerkschaft für ihre Mitglieder, aktiv an der Grammy-Show mitzuwirken und Bühnendialoge und Reden zu schreiben. Möglicherweise müssen die Stars auf der Bühne improvisieren und sich ihre Texte selbst ausdenken.

US-Rapper Kanye West führt mit acht Nominierungen das Kandidatenfeld an. Auch die britische Popsängerin Amy Winehouse hat mit sechs Nominierungen beste Aussichten auf musikalische Triumphe bei den Grammys 2008. Die Preise werden am 10. Februar bei einer im US-Fernsehen live übertragenen Galaveranstaltung in Los Angeles überreicht.

dpa

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