Handy in Chaplin-Film: Das Rätsel ist gelöst

New York - Die Szene in dem Chaplin-Film von 1928 sorgte weltweit für wilde Spekulationen: Von einer Zeitreisenden mit Mobiltelefon war die Rede. Doch jetzt haben Experten eine Erklärung.

Hier ist die Filmszene in einem Youtubevideo zu sehen!

Die Frau, die in dem Stummfilm “Der Zirkus“ von Charlie Chaplin angeblich im Jahr 1928 mit einem Handy telefoniert, hat einfach ein Hörgerät benutzt. Zu diesem Schluss kamen mehrere Sachverständige am Freitag in amerikanischen Medien. Zuvor hatte eine Szene in dem mehr als 80 Jahre alten Schwarz- Weiß-Film mit holperigen Bildern und ohne Ton für Verwirrung gesorgt. Ein irischer Filmemacher behauptete, in einer Passantin eine Frau zu erkennen, die ein halbes Jahrhundert vor Einführung tragbarer Telefone mit einem Handy telefoniert.

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Mysteriös: Handy in Chaplin-Film von 1928?

Der Ausschnitt zeigt eine Frau mit Hut, die an einem Zirkuszebra vorbeigeht, dabei etwas an ihr Ohr hält und offenbar hineinspricht. Tatsächlich sieht es verblüffend so aus, als würde die Frau telefonieren. Aber selbst Funkgeräte gab es damals noch nicht in der Größe. Clarke hatte gemutmaßt, dass die Frau eine Zeitreisende sei. Andere Beobachter vermuteten, dass die Frau sich wegen Zahnschmerzen ein Tuch oder einen Eisbeutel an die Wange hält. Tatsächlich soll es sich aber um ein Hörgerät handeln. Die ersten elektronischen Geräte waren damals zwar schon ein paar Jahrzehnte alt. Sie waren aber noch so groß, dass man sie in der Hand tragen musste.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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dpa

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