+
Michael „Bully“ Herbig als Boandlkramer in „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“. 

Hape Kerkeling, Bully Herbig und Joseph Vilsmaier planen Kinofilm

Bully und Kerkeling sind Tod und Teufel

  • schließen

Sie gehören zu den besten Entertainern des Landes - nun stehen Hape Kerkeling und Michael „Bully“ Herbig zum ersten Mal gemeinsam für einen Kinofilm vor der Kamera. 

Wir lehnen uns mal aus dem Fenster: Der Kinohit an Ostern 2020 steht fest. Denn wenn Michael „Bully“ Herbig (51) und Hape Kerkeling (54) gemeinsam eine Fortsetzung der Abenteuer des Boandlkramers drehen, kann es eigentlich gar nicht anders sein. Herbig schlüpft dazu erneut in die Rolle des Todes, Kerkeling spielt den Teufel.

Regisseur Joseph Vilsmaier

Zur Erinnerung: Mehr als eine Million Besucher sahen 2008 „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ im Kino, die Komödie von Joseph Vilsmaier (80). Erzählt wird vom lebenslustigen Kaspar (Franz Xaver Kroetz), der dem Boandl mit einigen Gläschen Kerschgeist und windigen Kartentricks noch ein paar Lebensjahre abluchst.

Der Brandner hat mittlerweile sein Glück im Jenseits gefunden. Gilt dies im neuen Film auch für den Tod? Der Titel spricht jedenfalls dafür, heißt er doch „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“. Die Idee dazu stammt von Herbig: „Mir hat diese Rolle so viel Spaß gemacht, dass ich sie unbedingt noch einmal spielen wollte.“ Am Drehbuch schreiben Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“) und Ulrich Limmer („Sams“-Filme). Regisseur Vilsmaier verrät im Gespräch mit unserer Zeitung: „Als Bully etwa vor einem Jahr mit der Idee zu mir kam, musste ich nicht lange überlegen. Ich war sofort begeistert.“

Hape Kerkeling

Worum geht es im Film? Der Boandlkramer verliebt sich ausgerechnet in eine Frau, die „aufgesetzet“ war, die er also eigentlich holen sollte. Die Rolle des Frauenzimmers, das dem Gevatter den Kopf verdreht, übernimmt Hannah Herzsprung, berichtet der Regisseur. Man darf spekulieren, welchen Part der Teufel spielen wird. Vilsmaier: „Dass Hape mitmacht, ist phänomenal. Er ist so ein Schatz. Mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht, als ich seinen Anruf bekam. Zu- oder Absage. Und dann sagte er nur: ,Lieber Joseph, hier spricht dein Teufel.‘“

Michael „Bully“ Herbig

Kerkeling, der eigentlich keine Filme mehr drehen wollte, ließ derweil mitteilen, er freue sich riesig auf die Dreharbeiten: „Es ist ein wirklich schönes, herzergreifendes und rasend komisches Drehbuch.“

Am 1. Oktober fällt die erste Klappe, gedreht wird in Österreich und im Freistaat. „Für die Szenen im Himmel steht uns eines der schönsten Klöster Bayerns zur Verfügung, bei den Arbeiten für die Hölle unterstützt uns Swarovski.“ Und gibt’s nun ein Happy End für den Boandlkramer? „Das darf ich nicht verraten“, lacht Vilsmaier, der natürlich davon überzeugt ist, dass der Film ein Hit wird: „Die Chemie stimmt auf jeden Fall.“ Darauf einen Kerschgeist!

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Eklat wegen Peter Handke und Nobelpreis: Akademiemitglied boykottiert Nobelwoche
Die Vergabe des Literaturnobelpreises an Peter Handke entzweit die schwedische Akademie. Ein langjähriges Mitglied boykottiert die Nobelwoche.
Eklat wegen Peter Handke und Nobelpreis: Akademiemitglied boykottiert Nobelwoche

Kommentare