+
Der US-amerikanische Schauspieler Harry Morgan, bekannt vor allem durch die TV-Erfolgsserie “M*A*S*H“, ist tot.

Harry Morgan ist tot

Los Angeles - Der US-amerikanische Schauspieler Harry Morgan, bekannt vor allem durch die TV-Erfolgsserie “M*A*S*H“, ist tot.

Morgans Sohn Charles teilte der “New York Times“ am Mittwoch mit, dass der 96-jährige Schauspieler in seinem Haus in Los Angeles gestorben sei. Er war kürzlich an einer Lungenentzündung erkrankt.

In der Fernsehserie “M*A*S*H“, die auf dem gleichnamigen Antikriegsfilm von Robert Altman basierte, schlüpfte Morgan in die Rolle des Colonel Potter. Die Serie lief von 1972 bis 1983 und wurde mit ihrer satirischen Sicht auf den Korea-Krieg zu einer der einflussreichsten TV-Produktionen überhaupt. Allein die Schlussfolge hatte in den USA mehr als 100 Millionen Zuschauer. Die Rolle brachte Morgan 1980 eine Emmy-Trophäe als bester Nebendarsteller ein.

Morgan hatte seine Karriere in den 1930er Jahren am New Yorker Broadway begonnen. Nach dem Umzug nach Hollywood stand er ab 1942 für Dutzende Filme vor der Kamera, darunter in “Ritt zum Ox-Bow“, “Weißer Oleander“, “Zwölf Uhr mittags“ und “Cimarron“. Häufig spielte er in Western, Thrillern und Kriegsdramen Bösewichte, Soldaten und Polizisten. Als Colonel Potter konnte er dann auf dem Bildschirm seinen trockenen Humor unter Beweis stellen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wettbewerb fürs Münchner Konzerthaus: Spektakeln sollen andere
Verhandlungen beendet: Das Bregenzer Architektenbüro Cukrowicz Nachbaur erhält wohl endgültig den Zuschlag für das Münchner Konzerthaus. Am kommenden Mittwoch debattiert …
Wettbewerb fürs Münchner Konzerthaus: Spektakeln sollen andere
Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang
Nach dem Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen haben, stehen die beiden nun ohne Plattenfirma da. Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit den …
Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang
 Der Bestseller
Tolle  Leihgaben - Im Bayerischen Nationalmuseum  ist erstmals eine umfassende  Schau zum Werk des  spätmittelalterlichen Münchner  Bildhauers Erasmus Grasser zu sehen
 Der Bestseller
Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr
Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr stellt nach 15 Jahren sein Magazin „Neon“ ein. Das Heft erscheint am 18. Juni zum letzten Mal.
Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr

Kommentare