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Das Richard-Wagner-Festspielhaus.

Immer noch kein Abschluss am "Grünen Hügel"

Bayreuth - Die Zeit drängt: 48 Stunden vor Beginn der 98. Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth dauerten die Tarifverhandlungen für die rund 140 Bühnentechniker der Bayreuther Festspiele auch am Donnerstagnachmittag an.

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Tarifverhandlungen am Grünen Hügel stocken

"Es gibt eine Annäherung, aber noch keinen Abschluss", hieß es aus Verhandlungskreisen. Die Beteiligten zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass rechtzeitig vor der Eröffnung am Samstagnachmittag eine Einigung erzielt und der Vertrag von den zuständigen Ministerien in Bonn und München unterzeichnet wird. Die Gespräche über höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen am "Grünen Hügel" waren am Mittwoch wieder aufgenommen worden. Nach zwölf Stunden waren die Verhandlungen am Donnerstagmorgen unterbrochen und am Vormittag fortgesetzt worden.

Für den Fall des Scheiterns hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di damit gedroht, die Premiere am Samstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel platzen zu lassen. Hans Kraft von ver.di Bayern hatte noch am Morgen die Hoffnung geäußert, dass im Laufe des Donnerstags ein Abschluss erzielt wird. "Wir sind vor allem bei den materiellen Fragen ein gutes Stück vorangekommen, es sind nur noch letzte strittige Einzelheiten zu klären", sagte er.

 Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Ministerialdirigent Toni Schmid, lässt sich laufend über den Fortgang der Gespräche informieren. "Es sieht nicht schlecht aus", erklärte Schmid am Nachmittag kurz vor Beginn der letzten Generalprobe der "Götterdämmerung".

dpa

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