Imposant: Flug in die Vergangenheit

- Kaum zu glauben, dass all diese Aufnahmen aus der Luft auf Orte, in denen sich Natur in Kultur wandelt, von einem einzigen Menschen gemacht worden sind. 40 Jahre ist der Schweizer Fotograf und Wissenschaftsjournalist geflogen, um "Archäologische Stätten der Menschheit in Flugbildern", so der Untertitel, zu sammeln.

"Flug in die Vergangenheit" (Schirmer/Mosel Verlag, München; 416 Seiten, 516 Abbildungen, 58 Euro) ist ein imposantes Dokument der humanen Zivilisation. Gegliedert ist das Werk in Kapitel wie "Dörfer und Städte - Siedlungsformen" oder "Sitz der Götter - Sakrale Anlagen". Durch Texte von Archäologen und Historikern werden die herrlichen und vielgestaltigen Fotos ergänzt: Man staunt über das Flusstal mit den Resten der assyrischen Hauptstadt Assur (3. Jt. v. Chr.), schaut auf das Grab eines Ming-Kaisers (17. Jh. n. Chr.) oder auf Sandäcker der Hopi-Indianer (12. Jh. n. Chr.)<BR>

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