Er wechsel ans Wiener Burgtheater

Intendant Martin Kusej verlässt Münchner Residenztheater

Der Österreicher Martin Kusej verlässt als Intendant das Münchner Residenztheater. Der Grund: Ab 2019 soll er das Wiener Burgtheater leiten.

Wien/München - Ab der Spielzeit 2019/2020 werde der 56-Jährige der scheidenden Direktorin Karin Bergmann nachfolgen, teilte Österreichs Kulturminister Thomas Drozda am Freitag mit. „Ich freue mich, dass der wichtigste Regisseur des Landes das wichtigste Theater des Landes übernehmen wird“, sagte Drozda. „Es fühlt sich richtig an, es fühlt sich gut an.“

Bergmann war 2014 in einer Finanzkrise des Burgtheaters Direktorin geworden. Mit einem Spar- und Aktionsplan war es ihr gelungen, das Haus wieder solider aufzustellen.

Bayerns Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) lobte den Österreicher ebenfalls. Kusej sei einer der renommiertesten Theater- und Opernregisseure und habe seit 2011 hervorragende Arbeit geleistet. „Er hat entscheidenden Anteil an den großen Erfolgen, die das Bayerische Staatsschauspiel verzeichnet. Ich danke Martin Kusej schon heute für seine außergewöhnlich erfolgreiche künstlerische Tätigkeit und wünsche ihm viel Erfolg für sein weiteres Schaffen.“

dpa

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