Insbesondere die wertvollen Werke fehlen

- Rund vier Wochen nach den Plünderungen im Irakischen Nationalmuseum in Bagdad gibt es neue widersprüchliche Angaben über das Ausmaß der Schäden. Der Altorientalist Walter Sommerfeld sagte, mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes des Museums sei geplündert worden. Dabei berief er sich auf "grobe Schätzungen" der Kollegen am Ort.

<P>Dagegen berichtet der Fachbereichsleiter am British Museum, John Curtis, dass nach einer ersten Sichtung lediglich 29 Exponate fehlten. Diese seien allerdings sehr wertvoll. Sommerfeld, Chef des Instituts für Orientalistik an der Marburger Universität, hält sich derzeit in Bagdad auf, um dem Museum bei der Bestandsaufnahme zu helfen. </P><P>Curtis konnte die Bestände vor kurzem untersuchen. So fehlen unter anderem die berühmte Vase aus Uruk, ein fast meterhohes und mehr als 500 Jahre altes Kultgefäß, sowie elfenbeinerne Szenen von einem Löwen, der Nubier angreift (850-750 v.Chr.), eine Kalksteinstatue des Hermes (200 v.Chr.) und die hölzerne Tür einer Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Diese Ergebnisse seien jedoch noch vorläufig, da nicht alle Räume zugänglich seien.<BR></P>

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