60 Jahre Augsburger Puppenkiste - Kinderaugen zum Leuchten gebracht

Augsburg - Mit der Premiere des "Gestiefelten Katers" hat vor 60 Jahren, am 26. Februar 1948, die Erfolgsgeschichte der Augsburger Puppenkiste begonnen. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) gratulierte dem Marionettentheater am Dienstag und würdigte die Leistung der international bekannten Augsburger Puppenkiste.

"Mit dem Leuchten, das die Puppenkiste in Millionen von Kinderaugen gezaubert hat und weiterhin zaubert, hat sie sich selbst ihr schönstes Geschenk gemacht", sagte Stewens nach einer Mitteilung ihres Ministeriums.

Durch die Geschichten um Jim Knopf, den Lokomotivführer Lukas und Kater Mikesch werde bei den Kindern die Fantasie angeregt. Bei den heutigen Medieninhalten bleibe nur mehr selten Raum für die eigene Fantasie, für ein Ausschmücken des Gesehenen und ein Weiterdenken, Weiterträumen, sagte Stewens. Genau dies aber leiste die Puppenkiste. Bayern könne auf dieses "Schmuckstück" stolz sein.

Walter Oehmichen hatte vor 60 Jahren das Marionettentheater in Augsburg zusammen mit seiner Frau gegründet. Nationale und internationale Berühmtheit bekamen die inzwischen legendären Figuren um Jim Knopf durch die Verfilmungen der Marionettengeschichten im Fernsehen ab 1953. Für Millionen Kinder wurden der Räuber Hotzenplotz, Urmel aus dem Eis und die Krähe Lukulla zu Begleitfiguren ihrer Kinderzeit. Die Puppenkiste wird von Klaus Marschall in dritter Generation geführt.

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