James Levine widerspricht Parkinson-Gerüchten

- Womöglich hat sein Gesundheitszustand die Entscheidung mit herbeigeführt, nicht mehr so oft nach München fliegen zu müssen: James Levine, der zum Saisonende seinen Chefposten bei den Münchner Philharmonikern aufgibt, äußerte sich jetzt in New York zum ersten Mal zu Gerüchten über eine mögliche Parkinson-Erkrankung. Ja, er habe seit etwa einem Jahrzehnt ein unerklärliches Zittern in seinem linken Arm und Bein, sagte er der "New York Times".

Levine betonte, dass die Symptome in den vergangenen Jahren nicht schlimmer geworden seien und seine Fähigkeiten nicht gelitten hätten. Er wisse, dass das gelegentliche Schütteln von Arm und Bein den Symptomen der Parkinson'schen Krankheit entspreche. Aber sein Arzt habe die Nervenkrankheit bei ihm nicht diagnostizieren können. Auch leide er unter keinem der anderen Parkinson-Symptome. <BR><BR>Die Metropolitan Opera (Met) hat den Vertrag ihres künstlerischen Leiters von 2007 bis 2011 verlängert. "Das hilft, die Zukunft der Met zu sichern", sagte Chefmanager Joseph Volpe. Levine hat die künstlerische Leitung der Met seit 1976 in seinen Händen. Regelmäßig dirigiert er auch die Berliner Philharmoniker und das Chicago Symphony Orchestra.

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