Jansons bleibt bis 2015 Chef des BR-Symphonieorchesters

München - Der lettische Dirigent Mariss Jansons bleibt bis Ende August 2015 Chef des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Am Freitagmorgen unterschrieben er einen neuen Vertrag.

Lesen Sie dazu auch:

Mariss Jansons sagt Konzerte in München ab

Jansons' bisheriger Vertrag wäre im August 2012 ausgelaufen. BR-Intendant Ulrich Wilhelm würdigte ihn als “Künstler mit Weltgeltung“. Er freue sich sehr über dessen Vertragsverlängerung. Jansons selbst sagte: “Ich glaube, dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Bewusstsein der Musikfreunde in München, Bayern und der ganzen Welt als eines der absoluten Spitzenensembles zu etablieren.“ Er kündigte an, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. “Darauf freue ich mich.“

Jansons' Vertragsverlängerung galt lange auch wegen seines Gesundheitszustandes nicht als sicher. Im vergangenen Jahr fiel der 68-Jährige krankheitsbedingt monatelang aus. Jansons zählt zu den wichtigsten Dirigenten weltweit und ist seit 2003 Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des BR. In München macht er sich seit Jahren für einen neuen Konzertsaal in der Stadt stark. Gleichzeitig ist Jansons seit 2004 auch Chefdirigent des Concertgebouw Orchesters Amsterdam.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mike Rutherfords Suche nach Neuem
Seit 1969 ist Mike Rutherford Bestandteil des großen Popzirkus. Als Bassist, Gitarrist und Songwriter von Genesis wurde er weltbekannt, seit 1984 pflegt er seine Band …
Mike Rutherfords Suche nach Neuem
Unsere Nacht- und Videokritik zu den „Meistersingern von Nürnberg“
Gestern Abend eröffnete Barrie Koskys Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ die Bayreuther Festspiele. Hier die ersten Eindrücke unseres Kritikers:
Unsere Nacht- und Videokritik zu den „Meistersingern von Nürnberg“
Ein Graffito für Georg Elser
Sie sind Stars der internationalen Streetart-Szene: Jetzt gestalten Loomit und Won ABC im Hof des Pressehauses von „Münchner Merkur“ und „tz“ gemeinsam ein Wandgemälde, …
Ein Graffito für Georg Elser
„Ein bisschen Lubitsch, ein bisschen Überraschung“
Heute starten die Bayreuther Festspiele mit der „Meistersinger“-Premiere. Bei der Pressekonferenz spricht Barrie Kosky über seine Inszenierung, derweil Festspielchefin …
„Ein bisschen Lubitsch, ein bisschen Überraschung“

Kommentare