+
Johannes Mario Simmel ist im Alter von 84 Jahren gestorben.

Johannes Mario Simmel mit 84 Jahren gestorben

Hamburg - Der österreichische Bestseller-Autor Johannes Mario Simmel ist tot. Er starb nach Angaben seines Anwalts Bruno Bitzi am Neujahrstag im Alter von 84 Jahren in der Nähe von Zug in der Schweiz.

"Herr Simmel war seit einiger Zeit pflegebedürftig und lebte in einer Altersresidenz bei Zug", sagte Bitzi. Die Familie wolle nichts Näheres zur Todesursache mitteilen und plane eine Beisetzung im engsten Familienkreis. Zu den berühmtesten Romanen des seit Jahren in der Schweiz wohnhaften Autors zählen "Es muss nicht immer Kaviar sein", "Der Stoff, aus dem die Träume sind" sowie "Und Jimmy ging zum Regenbogen".

Simmels rund 35 Romane erschienen auf der ganzen Welt in einer Auflage von mehr als 73 Millionen in über 30 Sprachen. Zahllose Zuschauer sahen die Verfilmungen seiner Bestseller, die von Kritikern oft als Trivialliteratur eingestuft wurden. Der in Wien geborene Simmel widmete sich jedoch in seinen Werken immer wieder gesellschaftskritisch Themen der Zeit. Engagiert nahm der gelernte Journalist vor allem Stellung gegen jede Form von Rechtsradikalismus. Dafür wurde er 1991 von den Vereinten Nationen ausgezeichnet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Eran Shakines Gentlemen bitten ins Museum
Das Jüdische Museum München ermöglicht mit „A Muslim, a Christian and a Jew“ eine Begegnung mit dem Werk des Künstlers Eran Shakine. Lesen Sie hier unsere …
Eran Shakines Gentlemen bitten ins Museum
„Idomeneo“ in Nürnberg: Dunkles Märchen für Erwachsene
Selbst der grausigste Tragödienbrocken bekommt bei Regisseur David Bösch etwas Verspieltes. Sein Nürnberger „Idomeneo“ überwältigt vielleicht nicht, wirkt aber trotzdem …
„Idomeneo“ in Nürnberg: Dunkles Märchen für Erwachsene
Belle and Sebastian: Die Glücklichmacher aus Glasgow
Belle and Sebastian verzaubern München: Beim ausverkauften Konzert der Glücklichmacher aus Glasgow in der Muffathalle galt einmal mehr: „Love is in the Air“.
Belle and Sebastian: Die Glücklichmacher aus Glasgow
Schwere Vorwürfe gegen die Tiroler Festspiele
Den Tiroler Festspielen wird Ausbeutung, Lohndumping und Machtmissbrauch vorgeworfen. Mittlerweile hat Gustav Kuhns Festival Klage erhoben.
Schwere Vorwürfe gegen die Tiroler Festspiele

Kommentare