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Der frühere Würzburger Generalmusikdirektor Jin Wang.

Justiz lässt Klage gegen Wang zu

Bamberg/Würzburg - Der frühere Würzburger Generalmusikdirektor Jin Wang muss sich nun doch vor Gericht wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung verantworten.

Das Oberlandesgericht Bamberg habe die Anklage gegen Wang zur Hauptverhandlung zugelassen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg am Mittwoch mit. Nach einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft hoben die Richter damit am Dienstag einen Beschluss des Landgerichts auf, das Anfang September eine Eröffnung des Verfahrens abgelehnt hatte, weil die Beweise keinen ausreichenden Tatverdacht ergäben.

Die Staatsanwaltschaft wirft Wang vor, am Abend des 20. Mai 2007 eine Musikstudentin gegen ihren Willen mit Gewalt zur Duldung sexueller Handlungen genötigt zu haben. Wang beteuerte bisher stets seine Unschuld und bezichtigte die Frau der Lüge.

Der 48-jährige Wang ist ein ehemaliger Schüler des amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein. Der vierfache Vater war 2006 als Generalmusikdirektor an das Würzburger Mainfranken Theater gekommen, im vergangenen November endete seine Beschäftigung dort nach diversen Problemen mit seinem städtischen Arbeitgeber.

dpa

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