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Weihnachten kann kommen: Maria Peschek lädt zum Weihnachts-Späschel.

„Weihnachts-Späschel“ der Kabarettistin

Maria Peschek im Interview: „Bin eine klassische Weihnachts-Oma“

München - Für Maria Peschek wird Weihnachten als Oma wieder wichtiger. Auch als Kabarettistin nimmt sie sich dem Fest an. Vorher spricht sie im Interview über ihre Erfahrungen.

Für ein „Weihnachts-Späschel“ (Special) steckt Maria Peschek (63) wieder ihre Lieblingsfigur Paula Pirschl in die Schürze und wagt sich am Freitag um 20 Uhr ins Hofspielhaus. Wir wollten von der Kabarettistin und Schauspielerin (Herr Ober!, Beste Chance) wissen, wie sie grundsätzlich zum Fest der Feste steht.

Frau Peschek, was erwartet die Leute am Freitag?

Maria Peschek: Die Paula Pirschl schicke ich los, die darf sich wieder zu Wort melden zu Themen wie Geschenke und Rumschlagen mit der Familie. Ab einem gewissen Alter muss man sich schon so manches Geschenk gefallen lassen.

Wird’s auch besinnlich?

Peschek: Ein wenig Autobiografisches werde ich auch erzählen. Erinnerungen. Zum Beispiel an meine Kindheit - und wie damals Weihnachten für mich war. Ich bin ja in einer sehr katholischen Familie aufgewachsen.

Sind Sie denn grundsätzlich ein Weihnachtsmensch?

Peschek: Ach ja, jetzt mit vier Enkelkindern … Es ist schon eine schöne Zeit, eigentlich eine Märchenzeit für die Kinder. Da bin ich eine ganz klassische Weihnachts-Oma.

Klingt so, als wäre das nicht immer so gewesen …

Peschek: Als Kind mochte ich Weihnachten natürlich, alleine schon wegen der Geschenke. Das gab es ja sonst nicht im ganzen Jahr. Ich mochte auch dieses in die Kirche gehen und die Kripperl. Ich war schon ein frommes Kind. Als Erwachsene habe ich dann Weihnachten nicht so auf dem Schirm gehabt. Aber über die eigenen Kinder und die Enkelkinder hat sich das wieder geändert.

Haben Sie noch einen Kommentar für uns über das Jahr 2016 und Wünsche für 2017?

Peschek: Oje. Ich bin schon sehr entsetzt, was alles 2016 geschehen ist. Überall der neue Nationalismus, Despoten, die auftauchen, und diese Pegida-Leute … Es hat sich schon sehr viel Dummheit breitgemacht, und die Leute scheinen auch noch stolz darauf zu sein. Was kann man sich da wünschen? Eigentlich hoffe ich auf ein Wunder, dass es Klick macht bei den Leuten und sich wieder ­Vernunft und Herzenswärme durchsetzen. 

Interview: Antonio Seidemann

Hofspielhaus, Falkenturmstraße 8, Tel. 24 20 93 33.

Das ist Maria Peschek

Ausgebildete Erzieherin, danach Falckenberg-Schule und Theater-Engagements. Seit 1985 mit ihrer Figur „Ratsch­kathl“ unterwegs, seit 1986 mit Solos.

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