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Katharina Wagner findet, es handle sich bei der umstrittenen Live-Übertragung der Festspiele um verschiedene Erlebnisebenen.

Bayreuther Festspiele

Katharina Wagner verteidigt Live-Übertragungen

Bayreuth - Die Leiterin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, hat die Kino- und TV-Übertragungen der Inszenierungen vom Grünen Hügel verteidigt.

„Auch wenn viele denken, das kannibalisiert sich gegenseitig - das ist nicht der Fall“, sagte die 38 Jahre alte Opernregisseurin und Urenkelin von Richard Wagner dem „Nordbayerischen Kurier“ (Freitag). „Ich habe viele Kommentare gelesen, von Leuten, die „Parsifal“ im Kino, im Fernsehen oder live gesehen hatten, und die sprachen von sehr unterschiedlichen Eindrücken.“ Es handle sich um verschiedene Erlebnisebenen. „Darüber hinaus ist es ein Angebot an all diejenigen, die kein Ticket kaufen können oder verhindert sind.“

Katharina Wagners Vertrag als Leiterin der Festspiele läuft bis 2020. Gerüchte über Nikolaus Bachler, den Intendanten der Bayerischen Staatsoper, als ihren Nachfolger wies sie in der Zeitung als „absurd“ zurück und nannte es „ein Gerücht über einen fast 70-jährigen Mann, der mir angeblich den Job neiden soll“.

Die Bayreuther Festspiele enden am Sonntag. Dann will die Festspielleitung auf einer Pressekonferenz Bilanz ziehen und einen Ausblick geben.

dpa

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