Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Für Kinder und Erwachsene

- Aufbruchstimmung. Ivan Liskas Unternehmungsgeist hinsichtlich einer abendfüllenden Staatsballett-Kreation war seit der glücklosen "Emma B" des Kanadiers Jean Grand-Maî^tres 1999 ziemlich gebremst. Jetzt, auf dem sicheren Polster der Vertragsverlängerung bis 2011, gehen er und sein Team mit vollen Segeln in die Saison 2005/06.

<P>Nach dem Auftakt-Appetizer, der "Terpsichore Gala V" (28. 10. 05), dann endlich eine abendfüllende Uraufführung: "Die silberne Rose" (10. 12.) von dem Australier Graeme Murphy, Leiter der Sydney Dance Company. Da steckt also Entdeckungspotenzial drin. Nach der literarischen Vorlage von Hugo von Hofmannsthals "Der Rosenkavalier" wagt Murphy mit seinem Komponisten Carl Vine quasi eine Tanz-Parallele zur Strauss-Oper. Münchens Opern-Experten werden genau hingucken . . .<BR><BR>Drei Uraufführungen auch zum Auftakt der Ballettwoche 2006 (17.-24. April) von: Davide Bombana, Ex-Staatsballett-Solist und heute gefragter Choreograph bis hin zur Pariser Oper; Jacopo Godani - kreierte bereits 2002 das geheimnisvolle "After Dark" fürs Staatsballett; und von Regisseur und Szenograph Michael Simon, der auch das visuelle Gesamtkonzept entwirft. Hören wird man u. a. Simon-Partner Heiner Goebbels und Phil Glass. Als Ballettwochen-Gala die Nr. VI von "Terpsichore" (21. 4. 06).<BR><BR>In der fortgeschriebenen Reihe Ballettlabor im Juni/Juli 2006 erarbeitet diesmal die in München zuletzt in Elisabeth Schweegers Marstall aktive Raum-Licht-Gesten-Architektin Wanda Golonka für die Reithalle ein "Prometheus"-Projekt.<BR><BR>Auch die Klassik-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Wieder im Repertoire noch heuer und 2006: "Romeo und Julia", "La Bayadè`re", "Raymonda", "Giselle". Ein Knüller für die Kleinen: "Spiel-Ballett" - vier Wochenend-Workshops, in denen Staatsballett-Charakterdarsteller/ Pädagoge Peter Jolesch Fünf- bis Siebenjährige an die tänzerische Bewegung heranführt. Auch im Projekt "Große Ballette für kleine Leute", auf eine Stunde gekürzte und moderierte Klassiker (Gasteig), zieht man sich die Zuschauer von morgen heran.<BR><BR>Die von heute erwartet ab 22. März der Auftakt der Ballettwoche 2005 (bis 3. 4., Nationaltheater) mit der Uraufführung "So nah, so fern" des Israeli Itzik Galili, mit Kyliá´ns "Bella Figura", Balanchines "Agon" und "Unsung" von José´ Limó´n. Es folgt die Limó´n Dance Company aus New York. Dazu Repertoire mit Stars. Es kommen unter anderen Berlins Ballett-Intendant Vladimir Malakhov, der zusammen mit Münchens Lucia Lacarra "Romeo und Julia" tanzt, sowie für "Dornröschen" Ekaterina Osmolkina und Andrian Fadejew vom St. Petersburger Kirow.<BR></P>

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