Familiendrama in Penzberg: Schwiegertochter stellt sich

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„ABBA – The Show“ gastierte in der Olympiahalle.

Schwedenstadl in der Olympiahalle

Konzertkritik: Spitze? ABBA ja!

München - "ABBA The Show" lockte wieder 6500 Fans in die Olympiahalle. Und die Fans der Kult-Band aus Schweden kommen bei der Coverversion voll auf ihre Kosten - die Konzertkritik:

Es gibt im Münchner Konzertkalender drei Fixpunkte, ohne die das Jahr nicht gültig wäre: André Rieu, die Night of the Proms – und ABBA The Show. Der Schwedenstadl, der auch diesmal wieder 6500 Fans in der Olympiahalle begeisterte, ist eine Art Rieu ohne Walzer, Proms ohne Glühwein. Und vor allem beweist er jedes Jahr: Mamma Mia, was für herrliche Popmusik!

Wenn der Helikopter vom ­Arrival-Album, mit dem die Show traditionell beginnt, übers Oberwiesenfeld knattert, erwartet die Fans brillante Unterhaltung, bei der man nur staunen kann: Aber das sind doch ABBA! Sind sie nicht, aber die Illusion ist beinahe perfekt. Wenn ABBA-Saxofonist Ulf Andersson (der Echte!) beiI Do, I Do, I Do, I Do, I Do und Voulez-Vous ins Rohr bläst, stimmt jede Nuance.

Camilla Dahlin (Agnetha) hat sich ebenso wie Katja Nord (Anni-Frid) in den letzten 20 Jahren die Hit-Giganten so gespenstisch gut draufgeschafft, dass man als ABBA-Connaisseur auf Fehler fast schon wartet – und nichts findet. Vor allem weniger bekannte Perlen wie Tiger oder As Good As New sind das pure Vergnügen, ebenso wie SOS, diesmal auf Schwedisch. Camilla singt das Sehnsuchts-Intro exzellent, und der Hardcore-Fan ist auch in diesem Fall textfest: „Var är den lycka som jag en gång drömde om?“ Schwede müsste man sein.

Jörg Heinrich

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