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Jodelnde Kubaner gab's bei den CubaBoarischen auf dem Tollwood.

Konzertkritik

Die CubaBoarischen auf dem Tollwood: Habedere, Havanna!

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München - Als der Höhepunkt des Abends gekommen ist, das Publikum im ausverkauften Tollwood-Zelt steht, klatscht und tanzt, da fangen sie das Jodeln an. Die CubaBoarischen begeistern auf dem Tollwood.

Jodelnde Kubaner – hört man auch nicht alle Tage. Bei den Cuba- Boarischen aus dem Mangfalltal gehört es zum musikalischen Konzept. Und das pflegen die Herren um Bandleader Hubert Meixner, an diesem Abend begleitet von vier befreundeten Musikern aus Havanna, inzwischen seit 16 Jahren. Die CubaBoarischen machen bayerisch-kubanischen Crossover, spielenZünftiges (Defiliermarsch) und lassen heißen, karibischen Gitarrensound folgen.

Die eigenwillige Mischung aus bayerischer Gmiatlichkeit und kubanischem Feuer entfacht ein besonderes Flair. Dazu kommt, dass die Bandmitglieder jeweils mehrere Instrumente souverän beherrschen. Die Soli von Hans Förg an der Klarinette ernten ebenso viel Beifall wie der junge Leo Meixner an der Steirischen und das wortwörtlich atemberaubende Trompetensolo von Gastmusiker Marinus Wagner.

Musikalische Völkerverständigung klappt: Vom bläsergestützten Einmarsch durchs Publikum zu Bienvenidos über Schwiegermutter tanz amoi und Rehragout – München fühlt sich Kuba. Wermutstropfen: Ein Sitzkonzert ist ein Sitzkonzert, da sind die Ordner streng, auch wenn’s dem Publikum in den Beinen juckt. Gegen Ende pfeifen die Zuhörer aufs Verbot: Sie stehen, sie klatschen, sie tanzen. Habedere Havanna – habe die Ehre, Havanna: Zünftig war’s!

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