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Hans Zimmer in Aktion.

Kopfkino mit Gänsehaut-Effekt

Filmreifer Abend! Konzertkritik zu Hans Zimmer in der Oly

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München - Bekannt wurde Hans Zimmer für seine unzähligen Hits in Filmen. Am Dienstagabend versuchte er sich auch live auf der Bühne in der Olympiahalle - die Konzertkritik:

Als Hans Zimmer seiner Frau damals ganz aufgeregt erzählte, dass er die Musik für Ridley Scotts "Gladiator" schreiben würde, hatte die lachend nur drei Wörter für ihn zur Antwort: "Oh, You Boys!" Heute lacht auch Zimmer selbst darüber. Er steht am Dienstagabend auf der Bühne der fast ausverkauften Olympiahalle und erinnert sich. Denn "Gladiator" ist ja nicht der einzige Blockbuster, an dem er als Komponist mitgewirkt hat.

Der Mann hat Filmmusikgeschichte geschrieben: Für „Rain Man“, „Fluch der Karibik“, „Mission Impossible 2“ und unzählige weitere Kassenschlager komponierte der gebürtige Deutsche. Die Melodien sind fest im Gedächtnis jedes Cineasten verankert – und so träumen sie sich alle davon, aus München weg in Stürme auf hoher See und in die Weite des Alls.

Besonders enthusiastisch gefeiert wird der Ausflug in den Dschungel: Als Lebo M, bekannt für seinen Gesang in Disneys „König der Löwen“, zum Spiel des 70-köpfigen Orchesters die Stimme erhebt, scheint es, als stünde man mit Simba in der afrikanischen Steppe. Kopfkino mit Gänsehaut-Effekt.

Wie er all die bombastischen Werke entwickelt hat, davon erzählt der gut aufgelegte Wahlamerikaner mit sympathischem englischen Akzent. Er genießt das seltene Heimspiel sichtlich: "Jetzt bin ich endlich wieder zu Hause!" Jubel im Saal. Ein filmreifer Abend.

Katja Kraft

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