+
Noel Gallagher von der britischen Band High Flying Birds in München  im Zenith auf der Bühne.

Nachtkritik

Noel Gallagher im Zenith: Nach drei Songs geht er ran

  • schließen

München - Es dauert drei Songs, ehe der unfassbar lässige Noel Gallagher auf Tuchfühlung mit den Fans im halb gefüllten Zenith geht. Dann aber richtig:

Vor "Talk tonight", einem der - Kreisch! - Oasis-Hits, quatscht, nun ja, nuschelt er sie an. Zum Typen aus Reihe Nummer 1: "Woher kommst du? Aus Österreich? Ich hab da gestern gespielt - wo verdammt nochmal warst du?" Vermutlich wäre der Betreffende gern auf dem Gig von Gallagher gewesen, diesem Brit-Rock-Poper, der so gern das F-Wort nutzt. Und der nach dem Bruch mit seiner ehemaligen Band (inklusive Bruder) die Bühnen der Welt solo bespielt. Die alten Songs trotzdem im Gepäck. Hat er ja schließlich selbst geschrieben. Er schöpft das Repertoire mit Freuden aus.

"Den nächsten Song widme ich allen Oasis-Fans!" Jubel. Die Münchner Fans, sie mögen Gallagher - doch am liebsten würden sie hier zurück in die Neunziger, als die Familie noch zusammenhielt. Tanzend feiern sie die Lieder ab. Aber, man muss ihn wohl ernst nehmen, einen der Titel des Soloalbums: "You know you can't go back". Einen Weg zurück gibt's nicht. Deshalb fröhlich voran. Auch ohne Masterplan.

kjk

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wettbewerb fürs Münchner Konzerthaus: Spektakeln sollen andere
Verhandlungen beendet: Das Bregenzer Architektenbüro Cukrowicz Nachbaur erhält wohl endgültig den Zuschlag für das Münchner Konzerthaus. Am kommenden Mittwoch debattiert …
Wettbewerb fürs Münchner Konzerthaus: Spektakeln sollen andere
Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang
Nach dem Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen haben, stehen die beiden nun ohne Plattenfirma da. Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit den …
Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang
 Der Bestseller
Tolle  Leihgaben - Im Bayerischen Nationalmuseum  ist erstmals eine umfassende  Schau zum Werk des  spätmittelalterlichen Münchner  Bildhauers Erasmus Grasser zu sehen
 Der Bestseller
Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr
Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr stellt nach 15 Jahren sein Magazin „Neon“ ein. Das Heft erscheint am 18. Juni zum letzten Mal.
Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr

Kommentare