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Einer der zwei möglichen Standorte für einen Konzertsaal in München ist der Kongresssaal des Deutschen Museums.

Konzertsaal: Eine Machbarkeitsstudie soll für Klarheit sorgen

München - Eine Machbarkeitsstudie soll das Für und Wider eines neuen Konzertsaals in München klären. Der Haushaltsausschuss des Landtages gab am Donnerstag seine Zustimmung für die Untersuchung.

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Mariss Janons über Konzertsäle in München

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Der Ausschuss hatte die Studie zunächst mit einem Sperrvermerk belegt. Die Expertise soll nun herausarbeiten, ob und mit welchem Aufwand und welchen Kosten der Kongresssaal auf der Museumsinsel zum Musiksaal umfunktioniert oder für einen solchen abgerissen werden könnte. Ein Problem: Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Der neue Konzertsaal sorgt seit Wochen für Debatten, weil einige Landtagsabgeordnete und Städte wie Nürnberg eine Benachteiligung anderer Regionen zugunsten der Landeshauptstadt befürchten.

Bei der Machbarkeitsstudie soll nun zunächst ein Raumprogramm erstellt werden, das die Anforderungen an den künftigen Konzertsaal und die Bedürfnisse des Deutschen Museums berücksichtigt. Eine Arbeitsgruppe hatte zuvor zwei Standorte in München für grundsätzlich möglich gehalten: Den Kongresssaal des Deutschen Museums sowie den Finanzgarten. Allerdings sehen die Experten beim Finanzgarten Probleme wegen des Parks und der Bodendenkmäler.

Machbarkeitsstudie bedeutet noch keine Entscheidung

Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) teilte dazu mit: „Die Museumsinsel bietet eine echte Chance, an einem attraktiven Standort ein fruchtbares Miteinander von Wissenschaft und Kunst zu schaffen.“ Die Machbarkeitsstudie bedeute dabei noch keine Entscheidung, über das Ob und Wie eines Konzertsaals. „Genau dafür soll die Studie die Grundlage liefern.“

Auch die Frage nach dem künftigen Bauherren beziehungsweise nach dem Betreiber des Saales könne erst auf Basis dieser Ergebnisse beantwortet werden. Die Studie wird mit Geld des Kunstministeriums finanziert. Heubisch bekräftigte nochmals: „Ein neuer Konzertsaal in München würde über eine bayernweite Ausstrahlung verfügen. Er wäre zudem die angemessene Antwort auf die weltweit einzigartige Orchesterlandschaft in der Landeshauptstadt.“

dpa

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