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Erfolgreiches Gespann: Krimi-Autorin Nicola Förg (l.) und Schauspielerin Michaela May kommen zusammen ins Pressehaus.

Tödliche Schüsse in Silvesternacht

Neuer Krimi: Autorin Nicola Förg kommt ins Pressehaus

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Nicola Förg hat ihren neunten Band auf den Markt gebracht. Das Buch stellt die Autorin gemeinsam mit Schauspielerin Michaela May im Pressehaus vor.

München - Es ist eine eiskalte Silvesternacht, als in Murnau plötzlich Schüsse fallen. Scharfe Schüsse! Wenig später wird ein toter Umweltschützer gefunden. Wer hat den Mann auf dem Gewissen? War es gar eine Hinrichtung? Keine Frage: Der neue Heimat-Krimi von Autorin Nicola Förg (55) verspricht wieder Hochspannung. Und Sie, liebe User, können das live erleben (alle Infos dazu in unseren Printausgaben von Mittwoch): Denn Förg wird im Rahmen des Münchner Krimifestivals am kommenden Mittwoch in unserem Pressehaus aus ihrem Alpenkrimi lesen - zusammen mit TV-Star Michaela May (65).

„Ich freue mich riesig auf diese Lesung“, erzählt die gebürtige Allgäuerin der tz. „Es ist dieser direkte Kontakt zum Publikum, der einfach Spaß macht.“ Zudem sei die Alte Rotation im Pressehaus eine sehr angenehme Räumlichkeit, so die 55-Jährige. Die Auftritte sind übrigens immer bis ins Detail geplant: „Michaela May trägt bestimmte Passagen vor - und ich erzähle dann zusammenfassend, wie die Geschichte weitergeht“, so Nicola Förg. Die zwei sind seit Längerem ein eingespieltes Team: „Wir schätzen uns auch privat sehr.“

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Engagement als Umweltschützerin

Seit vielen Jahren engagiert sich Förg auch als Umweltschützerin, unter anderem arbeitete sie als Autorin für den Münchner Merkur. „So erklärt sich auch, warum viele meiner Krimis eben mit dem Umweltthema zu tun haben.“ Siehe das neue Buch: Der ermordete Vogelfreund im neuesten Buch hat sich wenig Freunde im Ort gemacht - mit seiner ständigen Kritik an Sommerfeuerwerken, an Böllerschützen­treffen und an Windkraftanlagen.

Es gibt also einige, die ein Motiv hätten, den Querulanten endlich um die Ecke zu bringen. Doch dann finden die Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl heraus, dass es eine Verbindung zu einem schrecklichen Fall vor vielen Jahren gibt. Was genau? Wird hier nicht verraten…

Viel bayerischem Lokalkolorit im neunten Band

Auch in ihrem neunten Band begeistert Nicola Förg wieder mit viel bayerischem Lokalkolorit: So geht es von Murnau am Staffelsee über das Garmischer Ski-Olympiastadion bis ins Ostallgäu. Was dazu führt, dass viele Leser zu regelrechten Tatort-Touristen werden. „So mancher schaut sich die Orte des Geschehens genau an“, sagt die Autorin im Interview. „Und sie wollen auch ausloten, wo genau ‚die Leich‘ gelegen hat.“

Stellt sich die Frage, welche Krimi-Autoren die Allgäuerin selbst gerne verschlingt? „Inspector Barnaby schau ich mir gerne im Fernsehen an. Der ist Pflicht.“ Eine britische Serie also. Heimatkrimis gehe sie hingegen eher aus dem Weg. Das hat einen einfachen Grund: Die Autorin will sich nicht beeinflussen lassen. „Meine Geschichten sollen ja ganz von selbst entstehen.“

Gruselalarm in der ganzen Stadt

Das Festival findet heuer zum 16. Mal statt - quer durch die Stadt gibt’s Lesungen, Führungen und mehr. Etwa in der Anatomischen Anstalt, der Juristischen Bibliothek, dem Pathologischen Institut, dem Polizeipräsidium (Haftanstalt) oder auf einem Dampfer. Mehr unter www.krimifestival-­muenchen.de

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