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Yoko Ono erhielt in Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

53. Kunstbiennale in Venedig eröffnet

Venedig - Startschuss für die Kunst: Unter dem Motto "Weltenmachen" hat am Sonntag in Venedig die 53. Kunstbiennale dem Publikum ihre Pforten geöffnet.

Für rund fünfeinhalb Monate sind am Canal Grande die Werke von 90 Künstlern aus 77 Ländern zu bewundern - so viele wie niemals zuvor.

Die neuen Tendenzen der Gegenwartskunst werden in den riesigen Werkshallen des Arsenale und in den Länderpavillons im Park der Giardini gezeigt. Das diesjährige Motto des Kunstspektakels der Lagunenstadt soll dabei sowohl für Kunst aus aller Welt als auch für die Welten der Kunstschaffenden stehen. "Es geht darum, Kunst zu machen, und die macht jeder Künstler anders", so der künstlerische Direktor Daniel Birnbaum zu seinem Konzept.

Die Biennale präsentiert sich so alles andere als einheitlich - mit bisher durchaus positiven Kritiken. "Evviva! Birnbaum schert sich nicht um den Kunstmarkt!", titelte etwa der Mailänder "Corriere della Sera". Den Deutschen Pavillon gestaltete in diesem Jahr der britische Künstler Liam Gillick. Kurator des deutschen Beitrags ist erneut der in Düsseldorf geborene Nicolaus Schafhausen.

Bei der Eröffnungsfeier am Vorabend hatte es Standing Ovations für die Japanerin Yoko Ono gegeben, die wie der Amerikaner John Baldessari mit dem Goldenen Löwen für das Lebenswerk geehrt wurde. Die Auszeichnung als bester nationaler Beitrag ging an den USA -Pavillon. Der Deutsche Tobias Rehberger, Professor der Städelschule in Frankfurt am Main, wurde als bester Künstler geehrt. Der Silberne Löwe für den besten Nachwuchskünstler ging an Nathalie Djurberg aus Schweden. Die Kunstbiennale dauert bis zum 22. November.

dpa

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