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Putpat.tv bietet Musikfans echten Musikgenuss.

Es lebe das Musikfernsehen - im Internet

Köln - Im Fernsehen ist die Zeit des Musikfernsehens vorbei, MTV und Viva zeigen schon längst keine Musikvideos mehr. Wer die sehen will, der muss ins Internet gehen.

Musikfernsehen ist tot - das gilt weitgehend fürs frei empfangbare TV-Programm. Lang lebe das Musikfernsehen - das gilt für das Internet. Aktueller Beweis dafür ist putpat.tv. Der jüngst gestartete und zuletzt noch in einer Testversion abrufbare Videokanal hat rund 50.000 Clips aus diversen Genres auf Lager: von Pop und Rock über Indie und Elektronik bis hin zu Schlager.

Die Besonderheit des Angebots ist die Tatsache, dass der Nutzer kinderleicht sein eigenes Programm zusammenstellen kann. Dazu gibt er Bands oder Künstler, Genres oder auch seine momentane persönliche Stimmung in den “Veequalizer“ ein, der wie ein Equalizer an der Stereoanlage gestaltet ist. Dann spielt er ein wenig an dessen Reglern - und schon errechnet ihm das Programm eine Videomischung. Das Portal Netzwertig, das sich mit neuen Trends im Netz befasst, räumt putpat echte Chancen ein und erzählt die Hintergründe. Auch bei t3n Yeebase ist nur Positives zu lesen.

Wem ein Clip nicht gefällt, der zappt einfach zum nächsten weiter. Die Videos laufen im Vollbildmodus, aber eine Mausbewegung reicht, und es erscheinen Basisangaben wie Band und Titel. Ein Klick darauf öffnet eine Infoseite mit Künstlerbiografie, News und Tourdaten. Wer es noch einfacher haben will, entscheidet sich für einen Kanal und lässt sich von den darin laufenden Videos berieseln.

Zur Auswahl stehen “Charts“, “Heimat“ für Clips aus Deutschland, “Retro“ für ältere Videos, “Hooray“ für HipHop oder auch “Jazzting.tv“ und “2Rock“. Hin und wieder werden die Clips von Werbung unterbrochen - aber von der gab es im klassischen Musikfernsehen ja auch jede Menge. Eine weiter Alternative bietet tape.tv. Das Angebot zeigt ebenfalls Musikvideos und ist in der Lage ähnliche Musik anzubieten.

dpa

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