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„Ja, wir sind zusammen“: Friedrich Ani und Luise Kinseher gemeinsam in München.

Kabarettistin und Krimi-Autor

Kinseher und Ani: Das neue Traumpaar der Münchner Kultur

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München - Luise Kinseher und Friedrich Ani gestehen ihre neue Liebe – Sie begegneten sich unter anderem bei der „Goldgrund“-Aktion.

Er ist skeptisch, sie strahlt über beide Ohren. Sollen wir oder sollen wir’s nicht sagen? Als die tz Kabarettistin Luise Kinseher (46) und Krimi-Autor Friedrich Ani (56) bei der Kino-Premiere am Dienstagabend von „Das ewige Leben“ trifft, wird die neue Liebe, die sie bis jetzt bewusst geheim gehalten hatten, offiziell. „Ja, wir sind zusammen“, gesteht Ani schließlich, lacht seine Luise an und küsst sie. Aber das gehe schon länger so, wiegelt er ab. Na ja, so ewig nun auch wieder nicht: Beim Nockherberg am 25. Februar, als Kinseher als Landesmutter Bavaria eine gepfefferte und ihre bisher beste Fastenrede bei ihrem fünften Dienstjubiläum hielt, war Ani im Saal. Und später bei der Nachfeier im Eiswerk an ihrer Seite. Luise Kinseher lehnt entspannt an seiner Schulter, gegen zwei Uhr verlassen sie Arm in Arm die Veranstaltung. „Es ist noch zu frisch“, wirbt sie um Verständnis und bittet darum, „Privates privat sein zu lassen“. Doch nun wollen sie ihre Liebe nicht mehr geheim halten.

Der renommierte Schriftsteller (vor allem bekannt geworden durch seine Krimis mit dem Detektiv Tabor Süden) und die Kabarettistin: Jetzt ist Ani im Süden ihres Herzens angekommen! „Es gibt, wie man beim Film mit Josef Hader gesehen hat, durchaus immer wieder erstaunlich erfreuliche Synergien zwischen Krimi und Kabarett“, sagt Kinseher mit einem Zwinkern. Jetzt geht sie mit Ani gemeinsam durchs Leben. Doch schon zuvor hatten sie viele ähnliche Interessen: Sie engagierten sich Seite an Seite gegen Bagida, Wohnungsnot und Amtsschimmel. Mit Erfolg: Bei der Aktion Goldgrund (mit dabei waren etwa Till Hofmann, Mehmet Scholl, Christian Springer und Regisseur Marcus H. Rosenmüller) retteten sie städtische Altbauten an der Müllerstraße vor dem Abriss. Jetzt soll dort ein Begegnungszentrum für Flüchtlinge entstehen.

Beruflich haben die beiden derzeit eine kurze Verschnaufpause: Kinseher hat ihr Bavaria-Kostüm abgelegt und macht sich bereit für die Fortsetzung ihrer Tournee mit ihrem Erfolgsprogramm „Ruhe bewahren“. Auch Ani hat Zeit für die Liebe: „Ich habe gerade meinen neuen Roman ,Der namenlose Tag‘ abgeschlossen. Und bin gespannt, wie die Zusammenarbeit mit meinem neuen Verlag, dem Suhrkamp, klappt.“ Erfolg im Beruf, Glück in der Liebe...

Maria Zsolnay und Stefan Dorner

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