Vom Nockherberg in die Staatsoper

Marcus H. Rosenmüller wird Opernregisseur

München - Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot“) macht jetzt Oper. Am Mittwoch war er noch als Regisseur am Nockherberg tätig.

Gerade erst hat er das Singspiel beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg inszeniert, da beginnen für ihn auch schon die Proben an der Bayerischen Staatsoper. Dort bringt er mit den Nachwuchstalenten des Opernstudios Gioachino Rossinis komische Oper „Le Comte Ory“ auf die Bühne, wie die Staatsoper am Donnerstag mitteilte.

„Für mich kam die Anfrage überraschend und ich kannte diese Oper auch nicht. Aber ich war sofort begeistert: vom Thema, dem Schwung und der Freude in der Musik“, sagte Rosenmüller in der erst am 30. März erscheinenden Ausgabe des Opernmagazins „Max Joseph“.

Von anderen existierenden Inszenierungen will sich Rosenmüller nicht beeinflussen lassen, denn: „Es gibt immer mehrere Wahrheiten.“ Rosenmüller verlegt nach Opernangaben die Handlung der Oper von einem französischen Schloss auf die Bowlingbahn. Premiere ist am 12. April im Cuvilliés-Theater. Die musikalische Leitung hat die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv.

dpa

Rubriklistenbild: © Marcus Schlaf

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