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Riccardo Muti, einer der Größten der Zunft, dirigiert Luigi Cherubinis "Krönungsmesse".

Aktion mit dem BR-Symphonieorchester

Das Merkur-Konzertabo für unsere Leser

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München - Das Merkur-Konzertabo geht in eine neue Runde. Zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks holen wir die Stars klassischer Musik nach München. Hier erfahren Sie alles rund um die Konzertreihe.

Vom verflixten siebten Jahr kann keine Rede sein – vor allem, wenn man sich diese Starparade ansieht. Auch in der kommenden Saison bieten wir mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Merkur-Konzertabo an, es ist gewissermaßen das einzig wahre Original. Drei Programme wurden zum Paket geschnürt:

Seit einigen Wochen kann man ihn als wirklichen Wahl- Münchner bezeichnen: Mit seiner Vertragsverlängerung (mindestens) bis zum Jahr 2021 hat Chefdirigent Mariss Jansons nicht nur ein Bekenntnis zu „seinem“ BR-Symphonieorchester abgelegt, er wird auch weiterhin kräftig in der hiesigen Kulturpolitik mitmischen – was durchaus notwendig ist, wie die vergangenen Jahre in Sachen Konzertsaal gezeigt haben: Wo die Politik zum Aussitzen und Verdrängen neigt, müssen eben die (betroffenen) Künstler Laut geben. Selbstverständlich ist Jansons auch beim nächsten Merkur-Abo vertreten, er dirigiert unter anderem Antonín Dvoˇráks achte Symphonie.

Unser Abonnement startet recht früh, nämlich am 27. September 2015 im Prinzregententheater. Die Programmzusammenstellung hat eine gute Tradition, tritt hier doch neben dem BR-Symphonieorchester auch der Chor des Bayerischen Rundfunks auf. Barock-Spezialist Giovanni Antonini dirigiert zwei Kantaten von Johann Sebastian Bach („Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei“, „Erschallet, ihr Lieder“) sowie „Gloria“, „Dixit Dominus“ und „Cum dederit“ von Antonio Vivaldi. Mit dabei im Solistenquintett: Sopranistin Anna Prohaska.

Das zweite Konzert findet im Herkulessaal statt

Für das zweite Konzert wird am 17. Dezember 2015 in den Herkulessaal gewechselt. Am Pult steht hier einer Größten der Zunft: Riccardo Muti. Und der ist seit vielen Jahren dafür bekannt, dass er sich nicht nur fürs Standardrepertoire begeistert, sondern auch für Werke die (unberechtigterweise) eher in der Randzone des großen Klassikbiotops existieren müssen. Muti ist unter anderem ein glühender Anwalt von Luigi Cherubini; beim BR-Symphonieorchester dirigiert er dessen „Krönungsmesse“. Auf dem Podium ist wieder der BR-Chor. Vor der Pause wird Franz Schuberts vierte Symphonie, die „Tragische“, gespielt.

Die Konzert-Trias beschließt in der Philharmonie

Die Konzert-Trias beschließt am 29. Januar 2016 in der Philharmonie der Chef. Und dabei kommt es zu einem Zusammentreffen, für das allein sich schon das Merkur- Abo lohnt: Neben Mariss Jansons ist Cello-Superstar Yo- Yo Ma zu erleben. Beide nehmen sich den „Don Quixote“ von Richard Strauss vor. Darüber hinaus ist Antonín Dvo- ˇráks Achte zu hören – und eine Besonderheit: Bei allen Jansons- Konzerten in der kommenden Spielzeit ist eine Unbekannte im Spiel, ein „Überraschungsstück“, so auch beim Finale des Merkur-Abos. Welches Werk zur Aufführung kommt, wird naturgemäß nicht verraten. Nicht einmal die Musiker sind bislang eingeweiht. Eine ungewöhnliche Methode also, mit der das klassische Konzertschema ein wenig aufgebrochen und belebt wird.

Der Vorverkauf für das Merkur-Konzertabo läuft bereits

Der Vorverkauf für das Merkur-Konzertabo startet am heutigen Freitag, nähere Informationen finden Sie dazu im Kasten auf dieser Seite. Die Abwicklung übernimmt wie immer der Bayerische Rundfunk. Und eine gute Tradition ist auch, dass zu jedem Konzert eine Einführungsveranstaltung angeboten wird. Am ersten Abend beginnt diese um 19 Uhr, an den anderen beiden Terminen jeweils um 18.45 Uhr. Die Gäste kommen dabei nicht unbedingt aus der Musikszene. Ziel ist es, die Programme einmal aus ungewöhnlicher Perspektive zu beleuchten. Alle Eintrittskarten sind übertragbar, das Abonnement verlängert sich nicht automatisch. Der Aufruf für die Spielzeit 2016/ 17 erfolgt dann im Sommer 2016.

Und so kommen Sie an die Karten

Telefonisch bestellen können Sie ab dem heutigen Freitag, 9 Uhr, beim Abonnementbüro des Bayerischen Rundfunks unter der Nummer 089/ 55 80 80. Bestellungen per E-Mail unter der Adresse aboservice@br.de oder unter der Fax-Nummer 089/ 5900-184 23 26 sind ebenfalls möglich. Karten für die drei Konzerte kosten in der ersten Kategorie 200 Euro, in der zweiten 173, in der dritten 139, in der vierten 116 und in der fünften Kategorie 84 Euro.

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