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Haben gut lachen: Wickie-Darsteller Jonas Hämmerle und Michael Bully Herbig.

Publikumspreis: Bully räumt mit Wickie ab

München - Der Publikumspreis des diesjährigen Bayerischen Filmpreises geht an Wickie und die starken Männer.

Der Streifen über einen Wikinger-Jungen und seine Abenteuer beschert seinem Macher Michael „Bully“ Herbig damit zum dritten Mal einen Publikumspreis, wie der Bayerische Rundfunk am Donnerstag in München mitteilte.

Für den Publikumspreis hatten tausende Zuschauer ihre Stimmen unter anderem für Männerherzen, Die Päpstin und weitere Erfolgsfilme des Jahres 2009 abgegeben. Die Bayerischen Filmpreise werden am 15. Januar auf einer Gala in München überreicht.

Mit knapp fünf Millionen Zuschauern ist Wickie und die starken Männer im Jahr 2009 übrigens auch der meistbesuchte deutsche Film gewesen. Die Herbig-Komödie gehört zu den 13 deutschen Filmen und Koproduktionen, die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Zuschauer hatten. Der Marktanteil deutscher Filme lag bei 26,9 Prozent, wie die Allianz Deutscher Produzenten in Berlin mitteilte. Damit sei der Marktanteil-Rekord von 26,6 Prozent aus dem Jahr 2008 gebrochen worden.

Im vergangenen Jahr seien 38,7 Millionen Eintrittskarten für deutsche Filme verkauft worden. Gab es 1995 gerade mal zwei deutsche Filme mit mehr als einer Million Zuschauern, waren es im vergangenen Jahr 13. Auf Platz Zwei nach Wickie kommt Til Schweigers Zweiohrküken mit 3,5 Millionen Zuschauern. Es folgt Sönke Wortmanns Die Päpstin mit rund 2,4 Millionen Kinobesuchern.

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