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„Energia“: Die neue Show begeistert mit Science-Fiction-Kulisse und Schlittschuh-Tanz auf einem Saturn-Ring.

Holiday on Ice: Mister Spock auf Kufen

München - Das Großspektakel auf dem Eis feierte in der Olympiahalle Premiere: Die Show „Holiday on Ice“ lieferte in München eine grandiose Weltall-Sause.

Die Großmutter aller Großevents funktioniert noch immer – und bleibt zeitgemäß. 1943 feierte „Holiday on Ice“ in Ohio seine erste Vorstellung. 67 Jahre später beamt sich das rüstige Frost-Spektakel nun in die unendlichen Weiten des Weltalls. Motto: Holiday on Raumschiff Enterprise. Oder: Mister Spock auf Kufen. Bei der Premiere der Show „Energia“ in der Olympiahalle (noch bis 14. Februar) begeisterte die Tiefkühl-Sause mit einer hypermodernen Science-Fiction-Kulisse und grandiosen computergesteuerten Lichteffekten – todschickes Augenfutter!

Inhaltlich geht es in „Energia“ um die Energie, die wir zum Leben brauchen – und um Energiebälle, die Reisen ins All ermöglichen. Was die Macher der Gefrierpunkt-Gala aus dieser eher philosophischen Vorgabe machen, kann begeistern: Über der Eisfläche schwebt als Mix aus Saturn ring und Ufo eine zweite Eisbahn, und von der Decke baumeln Planeten, auf die Videos projiziert werden – beim Zuschauen fahren die Sinne regelrecht Achterbahn. Die Musik von Samba bis Disco passt perfekt dazu, ebenso wie die Einlagen des Eiskunst-Pärchens Tanja Szewczenko und Norman Jeschke. Nur die plappernden Clowns „Ein“ und „Stein“ erfreuen nicht restlos. Immerhin fahren sie sagenhaft Schlittschuh hoch droben auf dem Saturn.

Es ist ein feines familienfreundliches Spektakel – und es herrscht viel Begeisterung bei der Premieren-Prominenz von Moderatorin Nina Ruge über Opernsängerin Judith Williams bis zu TV-Ärztin Antje-Katrin Kühnemann, die sich erinnert: „Als Teenager haben meine Freundinnen und ich beim Eislaufen im Prinzregentenstadion zum ersten Mal mit den Jungs geflirtet.“

von Jörg Heinrich

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