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Seit 60 Jahren in Frankfurt: die Buchmese

Im Mittelpunkt der Buchmesse: E-Books und die Türkei

Seit 60 Jahren strömen jedes Jahr im Oktober Menschen zur Buchmesse nach Frankfurt. In diesem Jahr stehen die Türkei und E-Books im Fokus.

Die 60. Internationale Buchmesse steht ganz im Zeichen des E-Books und des Gastlandes Türkei. Von Mittwoch bis Freitag ist die Bücherschau in Frankfurt nur für Fachpublikum, also für Schriftsteller und Verleger, geöffnet. Am Samstag und Sonntag sind auch alle anderen Besucher willkommen. Spiegel Online bietet einen Ausblick auf eine Woche im Zeichen des Buches.

Das E-Book

E-Books gibt es seit gut zehn Jahren, doch durchsetzen konnten sie sich bisher nicht. Die Geräte, die anfänglich aussahen wie ein Gameboy und heute bereits schicker geworden sind, können Bücher digital speichern wie ein USB-Stick und abspielen. Auf einen E-Book-Reader passen bis zu 200 Bücher. Sperrig, umständlich und zu klotzig waren jahrelang die Argumente gegen die Erfindung. Das könnte sich mit den neuen Exemplaren ändern, berichtet das ZDF. Amazon beispielsweise ist mit seinem Reader "Kindle", das heißt "anzünden", in den Vereinigten Staaten sehr erfolgreich. Doch auch andere Hersteller haben Fortschritte gemacht.

Der Stern beschreibt die Anfänge der Reader und heutige Geschäftsmodelle. Das Handelsblatt berichtet über die Bemühungen der Buchbranche um das Etablieren der E-Books und hat Reaktionen auf die Lesegeräte von Experten und Verleger eingefangen. Gleichzeitg schreibt das Blatt, die Branche spüre bereits den Konjunkturabschwung, weil 2008 bereits drei Prozent weniger Umsatz erzielt wurde als im vergleichbaren Zeitraum 2007.

Gastland Türkei

Das zweite vorherrschende Thema ist die Türkei. In jedem Jahr wird ein anderes Land in den Mittelpunkt der weltgrößten Bücherschau gerückt, um auf seine Kultur aufmerksam zu machen. Doch die Literaten der Türkei sind gespalten.

Die Deutsche Welle berichtet, rund 20 türkische Schriftsteller wollten die Frankfurter Buchmesse boykottieren, weil sie der Meinung seien, die jetztige türkische Regierung sei nicht in der Lage die Kultur des Landes zu repräsentieren. Schriftstellerverbände verweisen auf die Chancen, die die Buchmesse dem Land und seinen Autoren bietet - vergebens. Auch Türkei-Liebhaber und Fußballtrainer Christoph Daum ist von den Chancen überzeugt und äußert sich dazu im Gespräch mit FAZ.net.

Außerhalb der Öffnungszeiten

Abends nach der Buchmesse geht es für viele Schriftsteller, Prominente und Verleger erst richtig los. Sie treffen sich seit Jahren an den gleichen Orten wie beispielsweise dem Frankfurter Hof. FAZ.net bietet eine Bilderstrecke über die Feierabendbeschäftigung prominenter Schriftsteller während der Buchmesse.

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