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Der Tatort am Sonntag war ungewöhnlich.

Tatort-Kritik: Wer ist eigentlich der Böse?

Es begann klassisch mit einem Mord. Doch der Täter wurde schnell gefasst, nur eine Viertelstunde war bis dahin vergangen. Ungewöhnlich für den „Tatort“ (ARD).

Und das war erst der Anfang der überwiegend spannenden Folge „Das Gespenst“, deren Handlung weite Kreise zog und Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) nicht nur mit ihrer radikalen Jugendfreundin Manu (Karoline Eichhorn) konfrontierte, sondern auch mit ihren eigenen Gefühlen.

Drehbuchautor Stefan Dähnert und Regisseur Dror Zahavi griffen mutig brisante Themen auf – den Völkermord in Afrika, die Macht der geheimen Staatsorgane (Hansa Czypionka als fieser BND-Beamter) und die Frage nach Selbstjustiz und Rechtsstaat. Wessen Leben wiegt wie schwer und welche (politischen) Interessen haben Vorrang? Wer in diesem „Tatort“ ist eigentlich der Böse? „Die dürfen doch heute alles“, wütete Lindholm, nachdem sie in ihrem Telefon eine „Wanze“ entdeckt hatte.
Doch die Ermittlerin nahm den Kampf (auch gegen sich selbst) an und gewann. Zum Teil. Denn richtig öffnen konnte sie sich nur einmal – als sie alleine vor einer Türsprechanlage stand. 

Alle Tatort-Teams ab Herbst 2012

Barnabas Szöcs

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