Mozart lässt Jedermann den Vortritt

- Alles Mozart oder was? Nein, der "Jedermann" ist auch noch da - und wie stets in Salzburg überpräsent. Auch heuer bildet das Spektakel vom Leben und Sterben des reichen Mannes den Auftakt zur diesjährigen Festspielsaison (23. 7.-31. 8.), die ansonsten ganz im Zeichen des 250. Geburtstages des berühmtesten Sohnes der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, stehen. An diesem Sonntag geht's los: 17. 30 Uhr auf dem Domplatz, bei Regen wird im Saal gespielt.

Der Ehrgeiz von Festspielchef Peter Ruzicka ist in diesem, seinem letzten Salzburger Jahr besonders groß: Mozarts komplettes Opern-Œuvre - es umfasst 22 Bühnenwerke - wird hier zu sehen sein. Von "Lucio Silla" über "Figaro" und "Zauberflöte" bis zum "Schauspieldirektor". Ruzickas Antwort auf die Vorwürfe des Vollkommenheitswahnes: Die Festspiele seien die einzige Institution, die ein solches Projekt zu realisieren imstande sei. Eigens dazu wurde das Kleine Festspielhaus umgebaut - zum Haus für Mozart.

Infos: www.salzburgfestival.at sowie E-Mail: info@salzburgfestival.at oder Tel. 0043/ 662 8045-500.

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