München: Kulturhauptstadt Deutschlands

- Der Gasteig, die bayerische Staatsoper und die Hypo Kunsthalle - das sind Münchens Vorzeigekulturstätten. Zumindest, wenn es um die Besucherzahlen geht. Die drei Einrichtungen gehören zu den zehn am besten besuchten Kulturbetrieben Deutschlands, wie aus einer Studie der "Metrum Management" GmbH hervorgeht.

<P class=MsoNormal>Nach Ansicht von "Metrum"-Sprecher Patrick Kessler hat München damit seine Position als Deutschlands Kunst- und Kulturstadt Nummer 1 im Jahr 2001 untermauert. Mit drei Kulturhäusern in den Top Ten der Liste liegt München  beispielsweise weit vor Berlin. Die Bundeshauptstadt ist drei mal größer als die bayerische Landeshauptstadt, hat aber lediglich eine einzige Kulturstätte in den ersten zehn Plätzen der Liste vertreten: die Philharmonie an der Spree landete mit 610 000 Besucher auf Platz 3 der Liste. </P><P class=MsoNormal>Der Gasteig an der Münchener Rosenheimer Straße ist außerdem noch besser besucht: mit 642 000 Besuchern behauptet er sich auf Platz 2, über ihm steht nur noch die Kunsthalle Deutschland in Bonn mit 1,117 Millionen Besucher im Jahr 2001.  Die Bayerische Staatsoper am Max-Josef-Platz ist mit 582 000 Besuchern auf Rang fünf aufgeführt, die Hypo-Kunsthalle an der Theatinerstraße zog nach ihrer Wiedereröffnung mit 530 000 Besuchern auf Platz 8 der Aufstellung ein.  </P><P class=MsoNormal>Ein weiterer heißer Kandidat für die Top Ten kommt nach Ansicht von "Metrum" ebenfalls aus München: die im September eröffnete Pinakothek der Moderne. Das Publikumsbarometer 2002 wird zeigen, ob die Prognose stimmt. </P><P class=MsoNormal>Immerhin weitere fünf Kulturbetriebe finden sich in den gesamten Top-50: auf Platz 13 die Alte Pinakothek, auf Platz 26 das Haus der Kunst und knapp dahinter, an 28. Stelle, die Neue Pinakothek. Auf Platz 42 findet sich das Bayerische Staatsschauspiel und schließlich an 50. Stelle das Staatstheater am Gärtnerplatz. Für den Geschäftsführer von  "Metrum", Nicolaus Steenken, ist einer der Gründe für das gute Abschneiden der Landeshauptstadt, "dass es in München große, durch den Freistaat Bayern finanzierte Kulturbetriebe gibt". </P><P class=MsoNormal>Die "Metrum"-Studie basiert auf der Idee, Anziehungskraft von Kultureinrichtungen nicht anhand von Subventionsquoten oder Auslastungszahlen zu betrachten - denn das hieße, so Steenken, "Äpfel mit Birnen zu vergleichen". Für die Ermittlung werden ausschließlich Besucherzahlen verwendet. </P><P class=MsoNormal>Welche Kulturhäuser deutschlandweit mit auf der Liste stehen, können Interessierte ab dem 10. Dezember nachlesen; dann erscheint nämlich die komplette Studie erscheint in der nächsten Ausgabe von "Theater Management Aktuell". </P><P class=MsoNormal>Links: </P><P class=MsoNormal>http://www.gasteig.de<BR>http://www.bayerische.staatsoper.de<BR>http://www.hypo-kunsthalle.de</P><P class=MsoNormal> </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mordmotor mit Unwucht
Andreas Kriegenburg inszenierte William Shakespeares „Macbeth“ fürs Münchner Residenztheater
Mordmotor mit Unwucht
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“
München - Hansi Kraus ist der ewige Lausbub - auch, weil er diesen in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten verkörpert. Im Interview spricht Kraus auch über die …
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“
Stapellauf fürs Themenfrachtschiff
Hamburg - Jörg Widmanns monumentales und mehrheitsfähiges Oratorium „Arche“ ist eine Maßanfertigung für die Hamburger Elbphilharmonie. Die Konzertkritik.
Stapellauf fürs Themenfrachtschiff
Im Minenfeld
München - Bernhard Maaz, Chef der Staatsgemäldesammlungen, spricht im Merkur-Interview über Kunst in der NS-Zeit, Gurlitt, Raubkunst, Provenienzforschung und Restitution.
Im Minenfeld

Kommentare